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Vroemen, der Bahnhofschef von Valkenburg

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L.O. Kontakte

Vroemen, der Bahnhofschef von Valkenburg Wenn es eine Kontrolle durch die Landwacht oder die Deutschen gab, wurde ich vom Bahnhofschef immer mit der Codemeldung „Sie können Ihren Wagon nicht entladen“ gewarnt.

Mit unseren kommenden Gästen Untertauchern vereinbarten wir, dass sie sich mit einer vorher vereinbarten Frage beim Bahnhofschef melden sollten.

Als die Region Maas en Waal „ausgekämmt“ wurde und plötzlich mehr als 100 Jungs verschwinden mussten, wurde unser Rayon damit beauftragt, und Vroemen schaffte es, sie alle heraus zu fischen.

Diese mehr als 100 Jungs wurden an einem Tag mit Hilfe des Büros von Lambert Brands bei Bauern in der Gegend untergebracht. Dieses Büro befand sich gegenüber dem Bahnhof im (heutigen) Hotel Tummers. (C.C.D. Crisis Controle Dienst)

Als das Jesuitenkloster 1942 beschlagnahmt wurde und die Deutschen regelmäßig große Kartons für den Transport nach Deutschland anboten, erstellte Vroemen eine Liste aller Adressen, an die die Kartons gingen. Nach der Befreiung konnte so unter anderem eine wertvolle Ameisensammlung von Pater Mückermann in die Niederlande zurückkehren.

Eines Tages ruft er mich an, ob ich mal wegen des Materials vorbei kommen könnte, das für die Firma angekommen sei. Ich dachte, Untertaucher zu finden, bekam aber die folgende Geschichte:
„Wir mussten in Wylre einen vollen Wagon mit Eiern auf ein Nebengleis rangieren. Dieser Wagon soll morgen früh mit einem Transparent dekoriert werden, so etwas wie „Geschenk des Niederländischen Volkes an die bombengeschädigten Städte Deutschlands“. Und weiter: Wir haben den Wagon nicht auf der Luftbremse stehen. Es gibt einen Bremsschuh vor dem Rad, den Sie wegziehen können. Am Bahnübergang steht ein zweiter Bremsschuh bereit. Wenn Sie den ersten Bremsschuh wegziehen, bewegt sich der Wagen langsam und leise in Richtung Bahnübergang.
Als ich nach Hause kam, habe ich folgendes getan: Ich habe Z18 (Giel Berix) angerufen.

Ich erinnere mich nicht mehr genau, wer angerufen wurde. Der Armenrat in der Geleenstraße, mit der Bitte, mich zurückzurufen, war am sichersten.
Jan Cornips

(Der) hatte eine nicht abhörbare Geheimnummer der PTT über die Serviceleitung. Ich erzählte ihm die Situation, als er mich zurückrief. (Giel) hat dann dem K.P. Bescheid gesagt, und er brauchte das nicht zweimal zu sagen. Wenn ich mich um die Lagerung kümmern würde, wäre die Arbeit sofort erledigt. Am späten Abend kamen die Lastwagen voll beladen mit Eierkartons. Am nächsten Tag haben unsere Lieferwagen in Waschkörben diese Eier in ganz Süd-Limburg verteilt, mit dem Krankenhaus in Heerlen als Hauptabnehmer.

Deutsche und N.S.B. Leute (Niederländische Nazipartei) fingen an, diesen Fall in Wylre zu klären. Einer der LKW-Fahrer, ein K.P. Mann, sorgte dafür, dabei zu sein, um herauszufinden, ob etwas entdeckt werden würde. (Laeven)

Album : Widerstand

Pierre Schunck
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