Alle Widerstandsleute
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Alle Widerstandsleute

Menschen die während des Zweiten Weltkrieges in und rund Valkenburg eine Rolle gespielt haben. Die meisten kommen in der Widerstandsgeschichte unserer Stadt vor. Klicken Sie in diesem Fall bei diesem Namen auf Mehr in unserer Geschichte Widerstand in Valkenburg.
Diese Liste ist alles andere als komplett.



Gedenkstein für die Widerständler Coenen und Francotte

† ✡ † Jüd*innen Holocaust Alliierte Soldaten. USA RAF NL sold Verzet früher Widerstand L.O. K.P. Gemeinde Taucherchefs Kuriere gelegentlicher Widerstand Untergetauchte Valkenburg+ Valkenburg Berg en Terblijt Schin op Geul IJzeren Sibbe Margraten Houthem-St.Gerlach Geulhem Hulsberg Houthem Klimmen Meerssen Heerlen Polizei Geistliche NSB / NSDAP


Alle Widerstandsleute auf dieser Website, die etwas mit Valkenburg zu tun hatten.
Siehe auch die Liste der in ganz Limburg gefallenen Widerständler57 Pers.
Berckel, van
Karel C.
∗ 1892-08-19
Delft
† 1944-09-05
Kamp Vught
L.O. - K.P. - Heerlen - Kriegsopfer - Chirurg und Klinikdirektor im St. Jozef-Krankenhaus am Putgraaf in Heerlen. Er war einer von denen, die dort ein wichtiges Widerstandszentrum und den Beginn der L.O. im Distrikt Heerlen schufen, von wo aus auch die Verbindung mit Valkenburg hergestellt wurde. Wie fast alle Menschen der Limburger L.O. war er ein frommer Christ. Außerdem schrieb er für die Heerlener Widerstandszeitung „Het Vrije Volk“.
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Diese Person kommt auch vor auf der Gefallenenliste im Widerstandsdenkmal auf dem Cauberg
https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/9721/karel-clemens-van-berckel
https://www.nmkampvught.nl/biografieen/1125/
Berix,
Jan Willem
Giel
∗ 1907-04-12
Meers
† 1945-03-13
Bergen-Belsen
L.O. - Geistlicher - Heerlen - Untergetaucht - Kriegsopfer - In den ersten Tagen von September 1943 gründete er mit anderen den L.O.-Distrikt Heerlen. Wurde Distriktsleiter, nachdem sich Rektor Prompers aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hatte. Siehe auch die spezielle Seite auf dieser Website.
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Diese Person kommt auch vor auf der Gefallenenliste im Widerstandsdenkmal auf dem Cauberg
https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/10748/jan-willem-berix
Betuw, van
Jan
Jules
∗ 0000-00-00
† 0000-00-00
L.O. - Kurier - Heerlen - Überlebende(r) - Busfahrer, Kurier im LO Distrikt Heerlen. In dieser Eigenschaft entging er eines Tages Anfang 1944 bei einer Straßenkontrolle auf dem Valkenburgerweg in Heerle gerade eben seiner Verhaftung, denn er hatte Lebensmittelrationscheine dabei. Lieferte nach dem Krieg Informationen über das Ehepaar Soesman und über den damaligen Küster in Valkenburg Van Ogtrop
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Brands,
Lambert
∗ 0000-00-00
† 0000-00-00
L.O. - Valkenburg - Überlebende(r) - Leiter des örtlichen Lebensmittelamtes gegenüber dem Bahnhof im (heutigen) Hotel Tummers und dem C.C.D. (Zentraler) Krisenkontrolldienst, einer Regierungsbehörde, die mit der Überwachung der Einhaltung des Landbouwcrisiswet (Landbaukrisengesetz) von 1931 beauftragt war. Mit seiner Unterstützung konnten insbesondere junge Männer in landwirtschaftlichen Betrieben untertauchen. Von ihm erhielten viele eine landwirtschaftliche Ausnahmegenehmigung, damit sie von da an legal dort leben und arbeiten konnten, anstatt nach Deutschland geschickt zu werden. So waren sie auch nicht mehr von der L.O. abhängig.
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Caldenborg,
A.
∗ 0000-00-00
† 0000-00-00
L.O. - lokale Kontaktperson - Houthem - Überlebende(r) - „Taucherchef“
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Caubo,
Jean-Michel
Jean
∗ 1891-04-28
Maastricht
† 1945-02-13
Natzweiler, Außenkommando Daut
früher Widerstand - Schin op Geul - Kriegsopfer - Jean wurde beim Standesamt als Johannes Michael eingetragen und wuchs in Schin-op-Geul auf. Er arbeitete bei der französischen Bahngesellschaft Wagons Lits als Zugbegleiter und war Mitglied der Französisch-Niederländische Widerstandsgruppe Dutch-Paris [1], mit der aktiven Unterstützung durch Frau und Kinder. Verhaftet am 12. Februar 1944.
Er gehörte bei den Deutschen zur Kategorie Nacht und Nebel Gefangener [2]. In diesem Programm verschwanden Gefangene spurlos.
Viele Details auf der Website seiner Familie [3] und auf unserer Spezialseite über ihn [4], eine Teilübersetzung von [3]

  1. Wikipedia: Dutch-Paris • NederlandsDeutschEnglishFrançais
  2. Wikipedia: Nacht und Nebel • NederlandsDeutschEnglishFrançaisPortuguês
  3. Caubo.com Jean Michel Caubo
  4. Jean Caubo

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Diese Person kommt auch vor auf der Gefallenenliste im Widerstandsdenkmal auf dem Cauberg
https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/24933/johannes-michael-caubo
http://www.caubo.com/index_bestanden/index5.htm#jean
Cobbenhaegen,
Frans A.
∗ 1921-10-18
Valkenburg
† 1944-12-20
Buchenwald
vereinzelter Widerstand - Valkenburg - Kriegsopfer - Postbeamter, unverheiratet, in Köln festgenommen (Datum unbekannt), wegen Schmuggelns von Briefen in die Niederlande, verstorben am 20.12.1944 im Konzentrationslager Kdo. Langenstein-Zwieberge, Buchenwald, begraben Quedlinburg, Hauptfriedhof, 23 Jahre alt.
Siehe Gedenkstein am ehemaligen Postamt: Kriegsopfer unter Postbeamten in Valkenburg.
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Diese Person kommt auch vor auf der Gefallenenliste im Widerstandsdenkmal auf dem Cauberg
https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/25707/frans-alexander-cobbenhaegen
Coenen,
Sjeng
∗ 1915-01-10
Simpelveld
† 1944-09-05
Valkenburg
L.O. - K.P. - Untergetaucht - Kriegsopfer - Typograf, ehemaliger Subdistriktsleiter von Simpelveld. Cammaert: „Nach dem Verrat von Wittem schlossen sich J.H. Coenen aus Simpelveld und W.J. Francotte aus Vaals, die bis zum Sommer 1944 für die illegale Zeitschrift Je Maintiendrai in Amsterdam gearbeitet hatten, dem KP an. Sie nahmen am 2. September an dem Überfall auf das Gefängnis von Maastricht teil. Sie tauchten unter in der Taucherherberge in Geulhem, wo „Verdächtige und fragwürdige Untertaucher inhaftiert und verhört wurden. … Beide wurden am 5. September 1944 („Dolle Dinsdag“) während einer Widerstandsaktion von den Deutschen festgenommen. Auf Befehl von Major Bernhardt wurden sie auf dem Cauberg (Valkenburg) erschossen. An dieser Stelle befindet sich ein Gedenkstein und das Denkmal für die gefallenen Limburger Widerstandsleute.
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Diese Person kommt auch vor auf der Gefallenenliste im Widerstandsdenkmal auf dem Cauberg
https://warsage.nl/levensverhalen/sjeng-coenen/
Corbey,
George
∗ 1924-10-19
Valkenburg
† 1988-11-21
K.P. - Valkenburg - Überlebende(r) - Drittes Mitglied des Valkenburger KP (Knokploeg, Kampfteam). Die KPs in Südlimburg wurden später fusioniert, Hauptsitz in Ulestraten. Sogar Sittard kooperierte, obwohl sie nicht an der Fusion teilnahmen. Der KP von Sittard hatte ein deutsches Wehrmachtsauto gestohlen. Das wurde nach Valkenburg gebracht, in der Garage Corbey überholt und anschließend in eine Höhle hinter dem Kloster am Cauberg gebracht. Es wurde unter Anderem beim Angriff auf das Verteilungsamt Valkenburg eingesetzt.
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Cornips,
Constant Jozef Ernest
Constant
∗ 1895-09-19
Berg en Terblijt
† 1944-09-05
Kamp Vught
L.O. - Heerlen - Berg en Terblijt - Kriegsopfer - „Komplizierterer Kleidungbedarf wurde vom Direktor des kommunalen Sozialamtes, Herrn Cornips, mit mir geregelt. Dieser war dafür aufgrund seiner Funktion sehr kompetent. Es ging vor allem um Anzüge, Kleider, Mäntel usw. für in ihrer Gesamtheit untertauchende Familien (überwiegend Juden) und Anzüge und Mäntel für Kriegsgefangene (vor allem Franzosen) und Piloten.“
Der Sohn dieses Constant Cornips war Jan Cornips, der Sekretär des Distriktleiters Berix der Heerlener LO. Weil die SiPo Maastricht nach ihm suchte, ihn aber nicht fand, wurde Constant mitgenommen. Er wurde am Dolle Dinsdag (Verrückten Dienstag) in Kamp Vught hingerichtet.
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https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/29254/constant-jozef-ernest-cornips
Crasborn,
Jacques
∗ 1916-04-12
Ittervoort
† 1987-11-26
Heerlen
K.P. - Überlebende(r) - Der aus Ittervoort stammende Jacobus Reinier Peter Crasborn entschied sich nach vier Jahren Gymnasium für ein Studium als Markscheider (Grubenvermesser). Am 1. Januar 1940 wurde er in diesem Beruf auf der Zeche Oranje Nassau IV eingestellt. Sein Schulfreund L.J. de Graaf, der Leiter der Verwaltung derselben Mine, beteiligte Crasborn am Vertrieb der Widerstandszeitung „Het Vrije Volk“. Als Chef des KP Südlimburg leitete er in Zusammenarbeit mit der LO-Valkenburg den Überfall auf das dortige Verteilungsamt. In der zweiten Julihälfte 1944 zogen Crasborn und Van Kooten auf Einladung von J. Frantzen nach Swalmen. Sie fanden Obdach auf dem monumentalen Bauernhof „De Baxhof“ der Familie Poels am Dorfrand.
Während der Operation Market Garden forderte er die KPs auf, Waffen zu beschaffen, was zu einem Abenteuer in den Wäldern von Baarlo führte. Crasborn war der Kommandeur dieser Kampagne, war aber normalerweise nicht vor Ort.
Foto: Major Jacques Crasborn, ab dem 2. Dezember 1944 2. Kommandeur der BS (Inland Streitkräfte) südlich der großen Flüsse, in einem Sessel am Kamin, bei seinem ersten Besuch beim Stab des Commando Limburg im Hotel Oranjehof in Valkenburg.
Nach dem Krieg wurde Crasborn Vorsitzender der Limburger Sektion des Nationalen Föderativen Rates des ehemaligen Widerstands in den Niederlanden (NFR / VVN) und der Stichting 40-45 (Stiftung zum Gedenken an die Gefallenen des Widerstands in Limburg 1940-1945).
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Cremers,
Annie
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† 0000-00-00
Gemeinde - Valkenburg - Überlebende(r) - Fälschte Dokumente usw. in der Gemeindeverwaltung von Valkenburg, um Untergetauchten zu helfen. Aber in welchem Amt?
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Cremers,
Hein
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† 0000-00-00
L.O. - Gemeinde - Valkenburg - Überlebende(r) - Beim Kriegsende sorgten die Gemeindebeamten Hein Cremers und besonders Guus Laeven dafür, dass das gesamte Register des Einwohnermeldeamtes von Valkenburg „irgendwie verloren“ ging, als die deutschen Besatzer auf die Idee kamen, alle männlichen Einwohner zwischen 16 und 60 Jahre beim Ausheben von Schützengräben einzusetzen.
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Cremers,
Wielke
∗ 1910-07-12
Heerlen
† 1950-08-20
Valkenburg
L.O. - Kurier - Valkenburg - Überlebende(r) - Schwester von Gerda Cremers und Schwägerin von Pierre Schunck. Der schrieb über sie: „Wielke Cremers und die Schwestern Peusens arbeiteten als Kuriere“. Wielke war eh immer per Fahrrad unterwegs.
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../stamboom/schunck_view.php?ID=224
Dahmen,
Leo
∗ 0000-00-00
† 0000-00-00
vereinzelter Widerstand - Valkenburg - Überlebende(r) - Leo Dahmen ist eines der vielen Beispiele für spontanen Widerstand, die den organisierten Widerstand überhaupt erst möglich gemacht haben. Ob er mehr getan hat, ist unbekannt. Pierre Schunck, der zu der Zeit selbst auch noch keinen organisierten Widerstand leistete, schrieb über ihn: „Zu meinem Glück hatte der Gärtner, Leo Dahmen, die Waffen an einer anderen Stelle tief eingegraben und darüber eine Kartoffelmiete gebaut, wie für die Winterlagerung üblich war.“ Klicke auf den Link für mehr.
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Delahaye,
Pauline
∗ 0000-00-00
† 0000-00-00
Kurier - IJzeren - Überlebende(r) - War Kurierin für den Widerstand und brachte u.A. die Kinder Cohen zum Weiler IJzeren, wo sie untertauchen konnten.

https://www.openstreetmap.org/node/3236656942#map=13/50.8516/5.8373
Donners,
Kaspar
∗ 1908-08-02
Weiden (D)
† 1984-09-01
Heerlen
vereinzelter Widerstand - Valkenburg - Überlebende(r) - Landwirt im Koningswinkelhof, einem traditionellen Mischbauernhof. Nachbar von Pierre Schunck. Sagte sofort zu, als er im Oktober 1942 von diesem um Hilfe gebeten wurde. Sie fuhren mit seinem Furhrwerk los, um wertvolle Dinge aus dem von der SS beschlagnahmten Jesuitenkloster zu retten. Dies war noch kein Akt des organisierten Widerstands, aber schon ein Vorläufer, auch für Pierre Schunck. Wir wissen nicht, ob die Familie Donners auch gesuchte Personen (die sogenannten Untertaucher) bei sich versteckt hat.
Totenzettel im Rijckheyt Archiv
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Flachs,
Käthe
∗ 0000-00-00
† 0000-00-00
vereinzelter Widerstand - Valkenburg - Überlebende(r) - Rettete die Kinder Moos und Herman ihrer jüdischen Freundin Eva Cok-De Wilde, als sie am 23. Juni 1942 von der Walravenstraat 6 abgeholt wurden und nach Auschwitz gebracht werden sollten. Derzeit ist nur dieser zufällige Widerstand von ihr bekannt, aber sie hat immerhin ihr Leben dafür riskiert.
http:
Francotte,
Joep
∗ 1920-12-29
Vaals
† 1944-09-05
Valkenburg
L.O. - K.P. - Untergetaucht - Kriegsopfer - Cammaert: „Nach dem Verrat von Wittem hat J.H. Coenen aus Simpelveld und W.J. Francotte aus Vaals, die bis zum Sommer 1944 für die illegale Zeitschrift Je Maintiendrai in Amsterdam gearbeitet hatten, schlossen sich dem KP an. Sie nahmen am 2. September an dem Überfall des Gefängnissses von Maastricht teil. Sie versteckten sich in der Taucherherberge in Geulhem, wo „Verdächtige und fragwürdige Untertaucher inhaftiert und verhört wurden. Im Allgemeinen übernahm der kräftig gebaute Francotte die Überwachung der „Gefangenen“. Beide wurden am 5. September 1944 („Dolle Dinsdag“) während einer Widerstandsaktion von den Deutschen festgenommen. Auf Befehl von Major Bernhardt wurden sie auf dem Cauberg (Valkenburg) erschossen. An dieser Stelle befindet sich ein Gedenkstein und das Denkmal für die gefallenen Limburger Widerstandsleute.
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Diese Person kommt auch vor auf der Gefallenenliste im Widerstandsdenkmal auf dem Cauberg
https://nl.wikipedia.org/wiki/Joep_Francotte
https://www.joep.francotte.nl/verhaal.htm
Freysen,
Willem A.P.
∗ 0000-00-00
† 0000-00-00
L.O. - Gemeinde - Valkenburg - Überlebende(r) - Um seine Tätigkeit und die seiner Kollegen zugunsten der Untergetauchten zu verschleiern, wurde das Zuteilungsamt von Valkenburg mit großem Erfolg geplündert. Am Tag der Befreiung von Valkenburg ist er fast ein Opfer von Lynchjustiz geworden, denn er hatte so getan als ob er deutschfreundlich war.
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Geelen,
Th.G.H.
∗ 0000-00-00
† 1962-05-19
Roermond
L.O. - Geistlicher - Meerssen - Überlebende(r) - Kaplan in Meerssen seit 1928, 1944 Seelsorger der männlichen Jugendarbeit in Limburg, Pfarrer in Roermond. Pierre Schunck von der LO Valkenburg schrieb: „1942 habe ich durch Kaplan Berix erfahren, dass ein Kaplan Geelen aus Meerssen zwei Jungs in der Höhle meines Vaters versteckte, die von den Deutschen gesucht wurden.“ Cammaert: „Kaplan Th.G.H. Geelen aus Meerssen ließ in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der ehemaligen Jonge Wacht seit 1942 junge Leute in einer Höhle untertauchen.“ (Die Jonge Wacht war eine katholische Jugendorganisation, die von den Deutschen verboten wurde, weil ja nur noch nationalsozialistische Organisationen erlaubt waren.)
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Goossen,
Theo J.M.
Harry van Benthum
∗ 1917-10-20
Bergh
† 2000-02-06
Heerlen
L.O. - Kerkrade - Überlebende(r) - Chef des Bezirks Kerkrade der LO. Arbeitete mit dem Auβenministerium zusammen (Gruppe, die Studenten, die in Deutschland arbeiten mussten, in die Niederlande zurückbracht). Nach der Verhaftung der Provinzleitung der L.O. im Juni 1944 in Weert, führte er die L.O. im Distrikt Heerlen und mit Hilfe von L.O. Leuten und Agenten des Auβenministeriums baute er dort den auffallend wirksamen Geheimdienst ID18 auf. Aus Valkenburg bekam er seine Informationen von Paul Simons (echter Name: Pierre Schunck), bei dessen Beerdigung er eine Abschiedsrede hielt.
Cammaert schreibt in Kapitel 12: „Es stellte sich erneut heraus, dass die organisch gewachsenen Widerstandsaktivitäten besser und effektiver funktionierten als die aus anderen Teilen des Landes in Limburg implantierten. Zum Beispiel wurde im Sommer 1944 der Nachrichtendienst der L.O. in der Bergbauregion reibungslos in einen militärischen Nachrichtendienst umgewandelt, der nach der Befreiung bald weite Teile Limburgs abdeckte und den Amerikanern zahlreiche Dienste erwies.“
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https://nl.wikipedia.org/wiki/Theo_Goossen
Gronden, van der
A.C.
∗ 0000-00-00
† 0000-00-00
L.O. - Valkenburg - Überlebende(r) - Fing schon 1941 an, den ersten Untertauchern zu helfen. Bruder des am 13. Januar 1942 verhafteten Gerrit van der Gronden. Er holte seit Anfang 1943 jüdische Kinder aus Amsterdam und brachte sie nach Süd-Limburg (Cammaert 5). Zusammen mit Rector G.A. Wolf aus Sibbe half er Juden und Kommunisten, sich zu verstecken. Ende 1943 schlossen sie sich der L.O., Unterbezirk Valkenburg an.
Nach dem Krieg Ermittlungsbeamter bei der Polizei.
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../verzet/cammaert.php?lang=nl#original
Gronden, van der
Gerrit J.
∗ 1895-12-13
Dordrecht
† 1943-01-02
Neuengamme
früher Widerstand - Valkenburg - Kriegsopfer - Fahrer und Mechaniker beim GGD (Kommunaler Sanitätsdienst), verheiratet. Als Fahrer hat er auch verbotene Schriften verbreitet. Er half Menschen zu fliehen und leistete bei Bedarf medizinische Versorgung. All dies in Zusammenarbeit mit seinem Bruder, A.C. van der Gronden. (Quelle: ARCH00347.148, siehe Link unten.)
Bild auch bei oorlogsgravenstichting.nl
Er kümmerte sich um versteckte Juden, wurde am 13. Januar 1942 verhaftet. Fred Cammaert schrieb in Kapitel 10: „In seiner Garage am Heugemer Weg in Maastricht fertigte er Abzüge von De Vonk an, der Limburger Ausgabe von De Waarheid.“ … „Mitglied des Städtischen Luftschutzdienstes.“ … Verhaftet „am 13. Januar 1942“ … „Er starb am 5. Dezember 1942 im KZ Neuengamme.“ (bei Hamburg), 47 Jahre alt. Sein Bruder A.C. van der Gronden arbeitete im Rayon Valkenburg der LO mit.
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Diese Person kommt auch vor auf der Gefallenenliste im Widerstandsdenkmal auf dem Cauberg
https://monument.vriendenkringneuengamme.nl/person/401623/gerrit-jan-van-der-gronden
Grotaers,
Coen
∗ 0000-00-00
† 0000-00-00
Australië
L.O. - Geulhem - Überlebende(r) - Arbeitete als Baggerführer in der Grube Curfs in Geulhem. Er und seine Frau,sowie viele Kollegen in den neben einander gelegenen Kalktagebauen Curfs und Schunck, halfen beim Verstecken von Menschen in der Höhle genannt Taucher-Herberge. Er musste am 15. März 1944 nach Kaldenkirchen mit 172 falschen Ausweisen, um Leute aus dem dortigen KZ zu holen. Nach dem Füllen des Lastwagens in Sittard ging etwas schief und der Lastwagen ging heftig in Flammen auf, er wurde schwer verbrannt, aber überlebte.
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Hendriks,
J.
∗ 0000-00-00
† 0000-00-00
L.O. - lokale Kontaktperson - Berg en Terblijt - Überlebende(r) - „Taucherchef“
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Hennekens,
G. Hub
∗ 1909-02-15
Sittard
† 1970-11-26
Heerlen
früher Widerstand - Geistlicher - Valkenburg - Überlebende(r) - Kaplan an der Pfarre St. Nicolaas & Barbara in Valkenburg. Cammaert schrieb: „Kaplan G.H. Hennekens in Valkenburg kopierte Predigten von Von Galen, der Bischof von Münster, und seine Hirtenbriefe. Er zitierte sie während seiner Sonntagspredichten immer wieder und machte keinen Hehl aus seinen antideutschen Gefühlen. Im Laufe des Jahres 1941 kam er durch den Feldhüter H.A. van Roy aus Valkenburg in Kontakt mit Smit. Letzterer erklärte sich bereit, sich um die Verteilung der Abzüge zu kümmern.“ Die Smit-Gruppe war ein „Kreis von Widerstandsleuten um den ehemaligen Offizier J.L. Smit in Heerlen. Sie konzentrierten sich auf das Sammeln von Waffen und Munition, den Vertrieb (und Verkauf) der ersten illegalen Blätter wie Vrij Nederland sowie den Verkauf von Fotografien der königlichen Familie. Mit dem Geld, das durch den Verkauf dieser Fotos verdient wurde, wurden die Kosten bestritten.“ Aufgrund seiner Popularität wurde Von Galen nicht verhaftet, sondern unter Hausarrest gestellt. Kaplan Hennekens hätte das für sich vielleicht auch gehofft, aber er wurde am 2. Februar 1942 verhaftet. Er wurde in das Konzentrationslager Dachau bei München gebracht. Indem er sich öffentlich in Gefahr brachte, widerstand er den Nazis auf eine Weise, die viele nicht verstanden haben. Aber er hat damit ein Zeichen gesetzt und andere ermutigt, ihrerseits Widerstand zu leisten. Im September 1955 wurde er zum Pfarrer in Rothem ernannt. Wegen gesundheitlicher Probleme durch seine Lagerzeit vorzeitig pensioniert. Wieder nach Valkenburg gezogen. Begraben: St. Agnes, Bunde
Siehe den Artikel von Hub Hennekens Jr. über seinen Paten im Buch „Valkenburg 75 jaar bevrijd“, S.35
https://www.online-familieberichten.nl/zoeken.asp?sortpers=naam&achternaam=Hennekens&page=1&command=show&type=ovladv&char=H&view=zoek&name=&id=1604205
Hens,
Piet (Petrus Antonius)
∗ 1888-08-27
Zwolle
† 1971-04-26
Utrecht
Bürgermeister - Valkenburg - Überlebende(r) - War schon seit 1917 Bürgermeister sowohl von Valkenburg als von Houthem und ab 1935 auch von Oud-Valkenburg. Entlassung 1943, Nachfolger der NSB-er Paul Schmalbach. Erneut Bürgermeister 1945 - 1953. Wir verfügen (noch) nicht über Details seiner Entlassung während der Besatzung. Begraben in Valkenburg, Friedhof auf dem Cauberg
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https://nl.wikipedia.org/wiki/Lijst_van_burgemeesters_van_Valkenburg-Houthem
Horsmans,
Louis (Gerardus Aloysius Anton
∗ 1918-02-03
Ulestraten
† 2001-03-13
Maria-Hoop (gem. Echt)
L.O. - lokale Kontaktperson - Houthem-St.Gerlach - Überlebende(r) - Er wurde auf Empfehlung von Pierre Schunck Stellvertreter von für H. Stahl im Kalksteinbruch Schunck in Geulhem. War ein Bruder von Kaplan Horsmans in Valkenburg. Sein Bruder Jan Frans Antoon Horsmans, Pächter des Wijngaardshof in Ulestraten/Waterval, war auch beim Widerstand (Knokploeg Zuid-Limburg). Bei ihm wurden Sjeng Coenen und Jupp Francotte verhaftet.
Mehr in unserer Geschichte Widerstand in Valkenburg
https://nl.wikipedia.org/wiki/Louis_Horsmans
https://www.parlement.com/id/vg09ll1tpgvt/g_a_a_louis_horsmans#p.overig
Horsmans,
Wim (Willem Bernard Jozef)
∗ 1912-05-20
Ubachsberg
† 1987-05-31
Heerlen
L.O. - lokale Kontaktperson - Geistlicher - Überlebende(r) - Kaplan in Valkenburg 1938-1950. LO Kontaktmann für Untergetauchte, zusammen mit dem Küster Harie van Ogtrop, unterstützt von J. Peusens und J. van de Aa. Sein letztes Amt: Dechant von Meerssen (1963-1975), wo er auch begraben liegt.
Totenzettel im Rijckheyt Archiv. Er war ein Bruder des späteren KVP-Politikers Louis Horsmans, der während des Krieges auch Kontaktperson für die L.O. war (in Houthem-Sint Gerlach) und Stellvertreter von Heinrich Stahl im Kalksteinbruch Schunck bei Geulhem. Auch ein dritter Bruder, Jan Frans Antoon Horsmans, Mieter des Wijngaardshofs in Ulestraten, war Mitglied des Widerstands. Bei ihm wurden Sjeng Coenen und Jupp Francotte verhaftet.
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Hout, van
Jan (Johannes Franciscus)
∗ 1908-10-17
Valkenburg
† 1945-02-22
KZ Neuengamme
früher Widerstand - Valkenburg - Kriegsopfer - Radprofi von 1932 bis 1940. Als Achtjähriger zog er mit seinen Eltern nach Eindhoven. Er stellte 1932 in Tilburg einen neuen niederländischen Stundenrekord (42,282) auf und am 25. August 1933 auf der op de hölzernen Radbahn in Maasniel bei Roermond mit 44.588 Kilometern einen Stundenweltrekord, der aber schon nach 4 Tagen wieder gebrochen wurde.
Er konnte dann gut vom Radfahren leben und hätte in Deutschland noch viel mehr verdienen können, aber da Hitler dort an der Macht war, war er nicht daran interessiert.
Er machte nach dm Einmarsch der deutschen Armee seine Kneipe dicht und schloss sich dem Widerstand an. Er und seine Frau halfen jüdischen Menschen beim Verstecken. Er fiel dabei auf und tauchte selbst unter. Einige Monate vor der Befreiung wurde Jan van Hout bei einer Razzia im Naturschwimmbad De IJzeren Man festgenommen und in die Lager Vught und Amersfoort und schließlich in das deutsche Arbeitslager Neuengamme überführt, wo er an Erschöpfung starb.
Quellen: http://www.elshout.nu/Koers/janvanhout.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_van_Hout und Maasniel.nl
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Jansen,
Sjir / Gerard
∗ 0000-00-00
† 0000-00-00
L.O. - Geulhem - Überlebende(r) - Sein Haus stand vor dem Eingang der Taucherherberge. Der war fast völlig vom Gebüsch verdeckt, nur über einen steilen Hang zugänglich. Pierre Schunck nannte ihn „einen sehr einfachen Mann, aber ein Pfundskerl, durch und durch vertrauenswürdig.“
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Jaspers-Koten,
J.
∗ 0000-00-00
† 0000-00-00
L.O. - Klimmen - Überlebende(r) - Über Frau Jaspers-Koten ist nicht viel bekannt. In einem Interview mit Schüler*n sagte Gerda Schunck-Cremers (DB) über den erfolgreichen Überfall auf das Verteilungsamt in Valkenburg: „Frau Jaspers hat die Lebensmittelgutscheine für eine Nacht in ihrem Haus in Klimmen aufbewahrt. Sie war nicht im Widerstand, half ihm aber gelegentlich.“ Auch sie riskierte ihr Leben. Zum Beispiel ihre Stammkarte und die von Gerda S.-C. waren einem Drucker in Amsterdam zur Verfügung gestellt worden, um sie zu kopieren. Die Druckerei flog auf, aber für diese Frauen hatte das glücklicherweise keine Konsequenzen. Manchmal stellte sie auch ihr Haus für Meetings zur Verfügung.
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Kooten, van
Bep
∗ 1914-12-12
Laren N.H.
† 1979-06-20
Hilversum
L.O. - K.P. - Klimmen - Überlebende(r) - Bep (B.J.C.) van Kooten, zeitweiliger Chef von LO Klimmen und für den Unterdistrikt Valkenburg Kontaktmann zum KP., Sabotagespezialist des KP. Gegen Kriegsende arbeitete der Rayon (Unterbezirk) Klimmen eng mit dem Rayon Valkenburg zusammen, daher hier ein bisschen mehr über dieses Dorf aus Het Verborgen Front = Die verborgene Front, Kapitel 6b VIII.5.7. von Dr. A. Cammaert.
Einige Gruppenmitglieder waren (außerdem) Teil des O.D. und pflegten Kontakte zu Hllfeleistenden in der Region Heerlen, darunter Kaplan Berix. Diese Verbindungen stammen aus der Smit-Zeit oder wurden vom Kaplan von Voerendaal, A.F.J. Vondenhoff, angebahnt. Im Herbst 1943 stellte Bep van Kooten die Verbindung des Unterbezirks zum Bezirk Heerlen her, zu dem neben Klimmen auch die Orte Hulsberg, Voerendaal, Ransdaal und Ubachsberg gehörten. Er übernahm das Kommando und ernannte Frl. M.Th. Jaspers als Kurierin. Aufgrund der schnellen Karriere von Van Kooten im Widerstand auf Provinzniveau lag die eigentliche Führung bei Brouwers, der ihm bald nachfolgte. G.H. Meurders und Kaolan A.J. Gibbels, der unter sehr schwierigen Umständen arbeiten musste, weil der Pfarrer pro-deutsch war, waren seine Stellvertreter.
Biografie auf der Website seines Rugbyclubs
Van Kooten war gegen Ende der Besatzungszeit auf der Suche nach einem geeigneten Lager für Waffen und einem Schießstand für die südlimburger „Knokploegen“ (Kommandogruppen). Die Taucherherberge musste daher geräumt werden.
In der zweiten Julihälfte 1944 zogen Crasborn und Van Kooten auf Einladung von J. Frantzen nach Swalmen. Sie fanden Unterschlupf im monumentalen Bauernhof „De Baxhof“ der Familie Poels am Dorfrand. Bep wurde von Crasborn beauftragt, durch die Linien über die kürzlich befreiten Orte Valkenburg und Maastricht zum Hauptquartier von Prinz Bernhard in Brüssel zu fahren, wo er zum Befehlshaber der Stoottroepen in Limburg ernannt wurde, siehe das Kapittel Valkenburg ist frei. Beteiligte sich nach dem Krieg als Mitglied der NL Kolonialarmee an den Aktionen gegen die neue Republik Indonesien.
Foto: Vereidigung als Offizier von Bep van Kooten, Kommandeur des Kommando Limburg / Regiment Limburg, vor einer angetretenen Truppe..
Cammaert beschreibt ihn so: „Kooten, B.J.C. van, Klimmen, sportinstructeur. Aangesloten bij de plaatselijke L.O. Klom in 1944 snel op tot voorman van de Limburgse L.O. Hij speelde tevens een vooraanstaande rol in de K.P. Reisde in opdracht van J.R.P. Crasborn in september 1944 naar Brussel voor een ontmoeting met prins Bernhard. Begon na zijn terugkeer in Limburg in opdracht van de prins met de vorming van de Stoottroepen waarover hij in Limburg het commando voerde.“
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Laar, van de
J.
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L.O. - lokale Kontaktperson - Margraten - Überlebende(r) - „Taucherchef“. Über den Widerstand in Margraten ist nichts bekannt. Umso mehr über den Militärfriedhof. Lesen Sie darüber das E-Book The Margraten Boys, siehe Link:
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https://books.google.de/books?id=RxtwdMUYeRcC
Laeven,
A.H.
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† 0000-00-00
L.O. - lokale Kontaktperson - Schin op Geul - Überlebende(r) - = „Taucherchef“
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https://nl.wikipedia.org/wiki/Louis_Horsmans
Laeven,
Guus
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† 0000-00-00
L.O. - Gemeinde - Valkenburg - Überlebende(r) - Beim Kriegsende sorgten die Gemeindebeamten Hein Cremers und besonders Guus Laeven dafür, dass das gesamte Register des Einwohnermeldeamtes von Valkenburg „irgendwie verloren“ ging, als die deutschen Besatzer auf die Idee kamen, alle männlichen Einwohner zwischen 16 und 60 Jahre beim Ausheben von Schützengräben einzusetzen.
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Lambriks,
Jo
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† 0000-00-00
K.P. - Valkenburg - Überlebende(r) - Nach einiger Zeit entstand auch in Valkenburg eine K.P. Sie bestand anfangs aus zwei Personen, den Lehrern Jeng Meijs und Jo Lambriks. Ersterer hatte einige Jahre vorher Jacques Crasborn als Schüler in der Klasse gehabt.
http://users.cuci.nl/mierlo/kwartierstaat/jochem.htm#ID1044
Meijs,
Sjeng
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† 0000-00-00
K.P. - Valkenburg - Überlebende(r) - Nach einiger Zeit entstand auch in Valkenburg eine K.P. Sie bestand anfangs aus zwei Personen, den Lehrern Jeng Meijs und Jo Lambriks, von denen Ersterer einige Jahre vorher Jacques Crasborn als Schüler in der Klasse gehabt hatte
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Nijst,
Charles Joseph
∗ 1916-03-05
Kerkrade
† 1944-01-18
AEL Großbeeren, Kr. Teltow
früher Widerstand - Valkenburg - Kriegsopfer - In Het Land van Valkenburg stand: „Er weigerte sich, die Loyalitätserklärung zu unterschreiben und tauchte unter. Verhaftung (Datum unbekannt) wegen Verbreitung illegaler Drucksachen.“
Bei der Oorlogsgraven­stichting (Kriegsgräberstiftung) steht ein Quellenlink wo er als Student an der Katholieke Economische Hoogeschool in Tilburg aufgeführt wird. Ferner steht da, im Widerspruch zu dem Vorstehenden: „Beschäftigt bei den Arado Flugzeug Werke in Brandenburg a.d. Havel. Wurde am 6. Oktober 1943 verhaftet. Grund war eine Äußerung in einem privaten Gespräch Anfang September. Er wurde zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Um den 15. Dezember erhielt die Familie von der schwedischen Botschaft die Nachricht, dass Nyst nicht freigelassen worden war, sondern in ein Arbeitserziehungslager in Groß Beeren und von dort in das Konzentrationslager in Sachsenhausen bei Oranienburg verlegt worden war. Inzwischen, am 18. Februar 1944, wurde die Familie in Maastricht darüber informiert, dass er am 18. Januar 1944 in Groß Beeren einer ‘Herzschwäche’ erlegen war.“
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Diese Person kommt auch vor auf der Gefallenenliste im Widerstandsdenkmal auf dem Cauberg
https://www.vpnd.nl/bronnen/nl/arbeidsinzet_studenten_1943.pdf
Ogtrop, van
Harie
∗ 1901-11-13
Hulsberg
† 1989-10-26
Heerlen
L.O. - lokale Kontaktperson - Valkenburg - Überlebende(r) - Küster in der alten Pfarrkirche St. Nicolaas & Barbara. Einer der beiden duikhoofden der L.O. in Valkenburg. In den letzten Kriegstagen hat er nog einen deutschen Wehrpflichtigen aus Valkenburg im Kirchturm versteckt. Lesen Sie auch die Geschichte seiner Tätigkeit als Beichtvater, siehe „info“.
Siehe auch seinen Totenzettel im Rijckheyt Archiv
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Peusens,
gezusters
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† 0000-00-00
L.O. - Kurier - Valkenburg - Überlebende(r) - Pierre Schunck wrote: “Wielke Cremers and the Peusens sisters worked as messengers”
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Prompers,
Nic M.H.
∗ 1908-11-05
Sint Geertruid
† 0000-00-00
L.O. - Geistlicher - Heerlen - Überlebende(r) - Nic (Nicolaas Maria Hubertus) Prompers war einer der Gründer des L.O. Distriktes Heerlen. Er arbeitete an der Widerstandszeitschrift „Het Vrije Volk“ in Heerlen mit, unter anderen zusammen mit dem Chefarzt Van Berckel des St. Jozef-Krankenhauses am Putgraaf, in dem Prompers als Rektor tätig war. An einem der ersten Septembertage 1943 wurde dort in der Amtswohnung von Rektor Prompers der L.O. Distrikt Heerlen gegründet. Ein gewisser „Paul Simons“ aus Valkenburg war ebenfalls anwesend. 1955-1971 war Prompers Pfarrer in Broekhem. Der goldene „Pastor Prompers erhält das Widerstandsgedenkkreuz von Herrn J. Cornips. Dechant Jochems sieht zu.“ Limburgsch dagblad, 18-04-1983.
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https://www.rug.nl/research/portal/files/14543329/11_h11.pdf
Rocks/Roks,
Jan Joseph
∗ 1883-05-21
Sibbe
† 1944-03-03
Natzweiler-Struthof
früher Widerstand - Valkenburg - Kriegsopfer - Mitglied der frühen Widerstandsgruppe Erkens in Maastricht, Miteigentümer des Gästehauses Samoshuis, dem späteren Hotel Parkhotel Atlanta. Nic Erkens war einige Zeit bei ihm untergetaucht. Er wurde am 19. November 1942 in Valkenburg im Rahmen des Hannibalspiels verhaftet. Vorwurf: Verbreitung von Widerstandsliteratur. Piet Roks kam aufgrund der Umstände zu spät nach Hause, sah die Überfallwagen vor ihrem Haus stehen und konnte rechtzeitig fliehen. Jan Joseph starb am 3. März 1944 im Nacht und Nebel Lager in Natzweiler (Elsass).
Totenzettel (Beachten Sie die Schreibweise!)
Siehe auch Die Gefallenen in Valkenburg
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Diese Person kommt auch vor auf der Gefallenenliste im Widerstandsdenkmal auf dem Cauberg
https://www.oorlogsgravenstichting.nl/persoon/128452/jan-jozef-roks
Roy, van
H.A.
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† 0000-00-00
früher Widerstand - Polizei - Valkenburg - Überlebende(r) - Veldwachter in Valkenburg (Feldhüter, Gemeindepolizist) bis Dezember 1941. War Mitglied der frühen Widerstandsgruppe Smit in Heerlen. Die frühesten Daten über diese Gruppe stammen aus dem Jahr 1940 und Anfang 1941. J.Smit, ein im Juli 1940 demobilisierter Berufssoldat, arbeitete anschließend eine Weile bei der Marechaussee (später Rijkspolitie genannt) in Heerlen. Im Frühjahr 1941 kündigte er und fing als Dreher auf der Oranje Nassaumijn an. Mit anderen ehemaligen Soldaten zog er eine Widerstandsgruppe auf, hauptsächlich aus dem ehemaligen 13. Infanterieregiment, einem Regiment, in dem vor Allem Soldaten aus Süd-Limburg gedient hatten und wo auch er selbst dabei gewesen war.
In dieser Gruppe war auch der Feldhüter Van Roy willkommen. Im Laufe des Jahres 1941 brachte er Kaplan Hennekens mit Smit in Kontakt.
Im Dezember 1941 kündigte auch er, stahl aber vorher einige Helme. Wurde am 02-02-1942 verhaftet und zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt; war in verschiedenen Lagern. Flucht aus dem Lager am 05-04-1945.
Quelle: Cammaert, Kapitel 2.
https://www.rug.nl/research/portal/files/14543323/06_h6-2.pdf
Schmalbach,
(Godfried Jozef) Paul
∗ 1897-09-16
Vaals
† 1952-09-18
Vaals
Bürgermeister - Valkenburg - NSB - Überlebende(r) - 1942-1943 Bürgermeister Beek, 1943-1944 Bürgermeister Valkenburg-Houthem. Sein Vorgänger und Nachfolger war Piet Hens.
Totenzettel
Schoenmakers,
F.
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L.O. - lokale Kontaktperson - Sibbe - Überlebende(r) - „Taucherchef“
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Schunck,
Pierre
Paul Simons
∗ 1906-03-24
Heerlen
† 1993-02-02
Kerkrade
L.O. - Heerlen - Valkenburg - Überlebende(r) - Gründer und Leiter des Rayon (Kreis) der L.O. in Valkenburg unter dem Decknamen „Paul“. Er war auch Mitglied der ID18-Geheimdienstgruppe, die zum Bezirk Heerlen der LO gehörte. Nach dem Krieg gab er Interviews und schrieb Erinnerungen an diese Zeit auf. Diese Dokumente standen am Anfang dieser Geschiechte über den Widerstand in und um Valkenburg.
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Schunck-Cremers,
Gerda
∗ 1912-09-10
Heerlerheide 
† 2005-05-05
Valkenburg
L.O. - Valkenburg - Überlebende(r) - Als Ehefrau von Pierre Schunck war sie ständig in dessen Widerstandsarbeit einbezogen. Im Nachhinein können wir den Umfang ihres Anteils nicht mehr rihtig feststellen. Aber wir dürfen davon ausgehen, dass er beträchtlich war.
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../stamboom/schunck_view.php?ID=59
Smits,
Frank G.
∗ 1919-08-29
† 1944-04-04
Utrecht
früher Widerstand - Hulsberg - Kriegsopfer - Studentenwiderstand. Jurastudent. Er weigerte sich, die Loyalitätserklärung zu unterzeichnen und schloss sich der Widerstandsbewegung an (zeichnete Aktivitäten der Deutschen auf niederländischen Flughäfen auf und gab sie an die Alliierten weiter), wurde am 12.08.1943 unter dem Verdacht der Verschwörung verhaftet. Nach Aufenthalten in verschiedenen Gefängnissen wurde er schließlich von einem Sondergerichtshof zum Tode verurteilt und anschließend wegen illegalen Waffenbesitzes erschossen.
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Diese Person kommt auch vor auf der Gefallenenliste im Widerstandsdenkmal auf dem Cauberg
Soesman,
Gerard L.R.
∗ 1922-06-23
Valkenburg
† 1945-01-21
Auschwitz/Oświęcim
Jude*in - früher Widerstand - Valkenburg - Kriegsopfer - Sekundarschüler. Wird in der Erelijst van gevallenen 1940 – 1945 geführt, in der Kategorie Widerstand, nicht wegen seines Jüdischen Vaters, Jacob Soesman. Seine Mutter, Christina Johanna Maria Prick, war keine Jüdin.
Dennoch steht er auch auf der Site des Joods Monument, mit dem Begleittext: „Gerhard Lodewijk Robertus Soesman, der eine kaufmännische Sekundarschule besucht hatte, wohnte in Maastricht. Er arbeitete im Untergrund für die niederländische kommunistische Partei (CPN). Er verteilte Zeitungen, darunter De Vonk. Durch Zutun des V-Mannes (Informanten) Engwirda wurde er am 24. Januar 1942 in Maastricht gefasst. Er wurde im Gefängnis in Maastricht eingesperrt und anschließend über das Konzentrationslager Vught nach Auschwitz deportiert.“
Siehe auch Genealogie Soesman
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Diese Person kommt auch vor auf der Gefallenenliste im Widerstandsdenkmal auf dem Cauberg
https://www.erelijst.nl/gerhard-lodewijk-robertus--soesman
https://www.joodsmonument.nl/en/page/130916/gerhard-lodewijk-robertus-soesman
Starmans,
J.
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† 0000-00-00
L.O. - Valkenburg - Überlebende(r) - pflegte die Beziehungen zu den anderen Distrikten.
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Ven, op de
J.H.
∗ 1919-02-23
† 1948-06-20
vereinzelter Widerstand - Polizei - Valkenburg - Untergetaucht - Überlebende(r) - In der Nacht zum 22. Juni 1944 versah er zusammen mit einem NSB-Mitglied im Verteilungsamt in Valkenburg die Nachtwache. War in dem Plan eingeweiht. Danach ist er untergetaucht, um den Verdacht von Freysen und den anderen abzulenken.
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http://www.de-veiligheidsregio.nl/juli-2015/wp-content/uploads/sites/3/2015/07/Juni-Tuinvanbezinning.pdf
Vroemen,
?
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† 0000-00-00
L.O. - Valkenburg - Überlebende(r) - Bahnhofsvorsteher in Valkenburg. Sein Vorname und weitere Daten sind uns nicht bekannt.
Bei Gefahr rief er an mit der Mitteilung: „Sie können Ihren Wagon nicht entladen.“ Mit der Bahn ankommende Untertaucher meldeten sich in der Regel bei ihm, er leitete sie dann weiter, zum Beispiel zum Küster Van Ogtrop der örtlichen katholischen Kirche. Siehe da.
Dank der Aufmerksamkeit von Bahnhofsvorsteher Vroemen wurden nach dem Krieg wertvolle Besitztümer der Jesuiten aus ihrem Kloster wiedergefunden, die von den Deutschen beschlagnahmt worden waren. Auf Bitten des LO-Chefs Pierre Schunck hatte er die Adressen notiert, an die die Sachen 1944 geschickt worden waren. (Christine W.M. Schunck, Niet zeuren maar werken – Twee generaties Eck vanaf 1873, artikel in Het land van Herle 2015-3)
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Westerhoven, van
Jan
Ferdinand
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L.O. - Geistlicher - Valkenburg - Überlebende(r) - War als Pater Ferdinand Mitglied (und Chef?) der „Patres am Cauberg“ sscc. Hat während der Besatzung für den Widerstand gearbeitet. War unfreiwilliger Zeuge der „Hinrichtung“ von Funs Savelberg.
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Willems,
Vic.
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L.O. - Gemeinde - Valkenburg - Überlebende(r) - Zusammen mit Willem Freysen klaute er in großem Maßstab Lebensmittelmarken und andere Dokumente für die Untertaucher der LO, was schließlich den Überfall auf das Zuteilungsamt notwendig machte.
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Wolf,
G.A.
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L.O. - Geistlicher - Sibbe - Überlebende(r) - Rektor in Sibbe. Er half Juden und Kommunisten sich zu verstecken, zusammen mit A.C. van der Gronden. Ende 1943 schlossen sie sich der L.O. im Unterbezirk Valkenburg an. Aufgrund der Geschwätzigkeit des Untertauchers A.S. Bron wurde er am 17. Februar 1944 verhaftet, zusammen mit Bron und dem Untertaucher Th.M. von Santpoort. In Ermangelung von Beweisen wurde Wolf nach zehn Tagen und Van Santpoort nach einigen Monaten freigelassen. Bron wurde deportiert und überlebte die deutschen Lager. Quelle: Cammaert, Kapitel 6b
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