Angehörige der Kampfgruppen KP
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Angehörige der Kampfgruppen KP

Menschen die während des Zweiten Weltkrieges in und rund Valkenburg eine Rolle gespielt haben. Die meisten kommen in der Widerstandsgeschichte unserer Stadt vor. Klicken Sie in diesem Fall bei diesem Namen auf Mehr in unserer Geschichte Widerstand in Valkenburg.
Diese Liste ist alles andere als komplett.



Gedenkstein für die Widerständler Coenen und Francotte

† ✡ † Jüd*innen Holocaust Alliierte Soldaten. USA RAF NL sold Verzet früher Widerstand L.O. K.P. Gemeinde Taucherchefs Kuriere gelegentlicher Widerstand Untergetauchte Valkenburg+ Valkenburg Berg en Terblijt Schin op Geul IJzeren Sibbe Margraten Houthem-St.Gerlach Geulhem Hulsberg Houthem Klimmen Meerssen Heerlen Polizei Geistliche NSB / NSDAP


Der K.P. oder auch knokploeg = Kampfteam, war der bewaffnete Arm der L.O. Die Kampfteams von Süd-Limburg haben sich zu einem einzigen K.P. zusammengeschlossen. Sie hatten ihr Hauptquartier auf dem Bauernhof von C.J.H. Janssen in Ulestraten. Ihre Aufgabe war, abgesehen von einigen Sabotageaktionen, nicht militärischer Natur, sondern die Unterstützung der Untertaucher wie z.B. durch die Beschaffung von Lebensmittelmarken usw.
Siehe auch die Liste der in ganz Limburg gefallenen der KP8 Pers.
Berckel, van
Karel C.
∗ 1892-08-19
Delft
† 1944-09-05
Kamp Vught
L.O. - K.P. - Heerlen - Kriegsopfer - Chirurg und Klinikdirektor im St. Jozef-Krankenhaus am Putgraaf in Heerlen. Er war einer von denen, die dort ein wichtiges Widerstandszentrum und den Beginn der L.O. im Distrikt Heerlen schufen, von wo aus auch die Verbindung mit Valkenburg hergestellt wurde. Wie fast alle Menschen der Limburger L.O. war er ein frommer Christ. Außerdem schrieb er für die Heerlener Widerstandszeitung „Het Vrije Volk“.
Mehr in unserer Geschichte Widerstand in Valkenburg
Diese Person kommt auch vor auf der Gefallenenliste im Widerstandsdenkmal auf dem Cauberg
https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/9721/karel-clemens-van-berckel
https://www.nmkampvught.nl/biografieen/1125/
Coenen,
Sjeng
∗ 1915-01-10
Simpelveld
† 1944-09-05
Valkenburg
L.O. - K.P. - Untergetaucht - Kriegsopfer - Typograf, ehemaliger Subdistriktsleiter von Simpelveld. Cammaert: „Nach dem Verrat von Wittem schlossen sich J.H. Coenen aus Simpelveld und W.J. Francotte aus Vaals, die bis zum Sommer 1944 für die illegale Zeitschrift Je Maintiendrai in Amsterdam gearbeitet hatten, dem KP an. Sie nahmen am 2. September an dem Überfall auf das Gefängnis von Maastricht teil. Sie tauchten unter in der Taucherherberge in Geulhem, wo „Verdächtige und fragwürdige Untertaucher inhaftiert und verhört wurden. … Beide wurden am 5. September 1944 („Dolle Dinsdag“) während einer Widerstandsaktion von den Deutschen festgenommen. Auf Befehl von Major Bernhardt wurden sie auf dem Cauberg (Valkenburg) erschossen. An dieser Stelle befindet sich ein Gedenkstein und das Denkmal für die gefallenen Limburger Widerstandsleute.
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Diese Person kommt auch vor auf der Gefallenenliste im Widerstandsdenkmal auf dem Cauberg
https://warsage.nl/levensverhalen/sjeng-coenen/
Corbey,
George
∗ 1924-10-19
Valkenburg
† 1988-11-21
K.P. - Valkenburg - Überlebende(r) - Drittes Mitglied des Valkenburger KP (Knokploeg, Kampfteam). Die KPs in Südlimburg wurden später fusioniert, Hauptsitz in Ulestraten. Sogar Sittard kooperierte, obwohl sie nicht an der Fusion teilnahmen. Der KP von Sittard hatte ein deutsches Wehrmachtsauto gestohlen. Das wurde nach Valkenburg gebracht, in der Garage Corbey überholt und anschließend in eine Höhle hinter dem Kloster am Cauberg gebracht. Es wurde unter Anderem beim Angriff auf das Verteilungsamt Valkenburg eingesetzt.
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Crasborn,
Jacques
∗ 1916-04-12
Ittervoort
† 1987-11-26
Heerlen
K.P. - Überlebende(r) - Der aus Ittervoort stammende Jacobus Reinier Peter Crasborn entschied sich nach vier Jahren Gymnasium für ein Studium als Markscheider (Grubenvermesser). Am 1. Januar 1940 wurde er in diesem Beruf auf der Zeche Oranje Nassau IV eingestellt. Sein Schulfreund L.J. de Graaf, der Leiter der Verwaltung derselben Mine, beteiligte Crasborn am Vertrieb der Widerstandszeitung „Het Vrije Volk“. Als Chef des KP Südlimburg leitete er in Zusammenarbeit mit der LO-Valkenburg den Überfall auf das dortige Verteilungsamt. In der zweiten Julihälfte 1944 zogen Crasborn und Van Kooten auf Einladung von J. Frantzen nach Swalmen. Sie fanden Obdach auf dem monumentalen Bauernhof „De Baxhof“ der Familie Poels am Dorfrand.
Während der Operation Market Garden forderte er die KPs auf, Waffen zu beschaffen, was zu einem Abenteuer in den Wäldern von Baarlo führte. Crasborn war der Kommandeur dieser Kampagne, war aber normalerweise nicht vor Ort.
Foto: Major Jacques Crasborn, ab dem 2. Dezember 1944 2. Kommandeur der BS (Inland Streitkräfte) südlich der großen Flüsse, in einem Sessel am Kamin, bei seinem ersten Besuch beim Stab des Commando Limburg im Hotel Oranjehof in Valkenburg.
Nach dem Krieg wurde Crasborn Vorsitzender der Limburger Sektion des Nationalen Föderativen Rates des ehemaligen Widerstands in den Niederlanden (NFR / VVN) und der Stichting 40-45 (Stiftung zum Gedenken an die Gefallenen des Widerstands in Limburg 1940-1945).
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Francotte,
Joep
∗ 1920-12-29
Vaals
† 1944-09-05
Valkenburg
L.O. - K.P. - Untergetaucht - Kriegsopfer - Cammaert: „Nach dem Verrat von Wittem hat J.H. Coenen aus Simpelveld und W.J. Francotte aus Vaals, die bis zum Sommer 1944 für die illegale Zeitschrift Je Maintiendrai in Amsterdam gearbeitet hatten, schlossen sich dem KP an. Sie nahmen am 2. September an dem Überfall des Gefängnissses von Maastricht teil. Sie versteckten sich in der Taucherherberge in Geulhem, wo „Verdächtige und fragwürdige Untertaucher inhaftiert und verhört wurden. Im Allgemeinen übernahm der kräftig gebaute Francotte die Überwachung der „Gefangenen“. Beide wurden am 5. September 1944 („Dolle Dinsdag“) während einer Widerstandsaktion von den Deutschen festgenommen. Auf Befehl von Major Bernhardt wurden sie auf dem Cauberg (Valkenburg) erschossen. An dieser Stelle befindet sich ein Gedenkstein und das Denkmal für die gefallenen Limburger Widerstandsleute.
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Diese Person kommt auch vor auf der Gefallenenliste im Widerstandsdenkmal auf dem Cauberg
https://nl.wikipedia.org/wiki/Joep_Francotte
https://www.joep.francotte.nl/verhaal.htm
Kooten, van
Bep
∗ 1914-12-12
Laren N.H.
† 1979-06-20
Hilversum
L.O. - K.P. - Klimmen - Überlebende(r) - Bep (B.J.C.) van Kooten, zeitweiliger Chef von LO Klimmen und für den Unterdistrikt Valkenburg Kontaktmann zum KP., Sabotagespezialist des KP. Gegen Kriegsende arbeitete der Rayon (Unterbezirk) Klimmen eng mit dem Rayon Valkenburg zusammen, daher hier ein bisschen mehr über dieses Dorf aus Het Verborgen Front = Die verborgene Front, Kapitel 6b VIII.5.7. von Dr. A. Cammaert.
Einige Gruppenmitglieder waren (außerdem) Teil des O.D. und pflegten Kontakte zu Hllfeleistenden in der Region Heerlen, darunter Kaplan Berix. Diese Verbindungen stammen aus der Smit-Zeit oder wurden vom Kaplan von Voerendaal, A.F.J. Vondenhoff, angebahnt. Im Herbst 1943 stellte Bep van Kooten die Verbindung des Unterbezirks zum Bezirk Heerlen her, zu dem neben Klimmen auch die Orte Hulsberg, Voerendaal, Ransdaal und Ubachsberg gehörten. Er übernahm das Kommando und ernannte Frl. M.Th. Jaspers als Kurierin. Aufgrund der schnellen Karriere von Van Kooten im Widerstand auf Provinzniveau lag die eigentliche Führung bei Brouwers, der ihm bald nachfolgte. G.H. Meurders und Kaolan A.J. Gibbels, der unter sehr schwierigen Umständen arbeiten musste, weil der Pfarrer pro-deutsch war, waren seine Stellvertreter.
Biografie auf der Website seines Rugbyclubs
Van Kooten war gegen Ende der Besatzungszeit auf der Suche nach einem geeigneten Lager für Waffen und einem Schießstand für die südlimburger „Knokploegen“ (Kommandogruppen). Die Taucherherberge musste daher geräumt werden.
In der zweiten Julihälfte 1944 zogen Crasborn und Van Kooten auf Einladung von J. Frantzen nach Swalmen. Sie fanden Unterschlupf im monumentalen Bauernhof „De Baxhof“ der Familie Poels am Dorfrand. Bep wurde von Crasborn beauftragt, durch die Linien über die kürzlich befreiten Orte Valkenburg und Maastricht zum Hauptquartier von Prinz Bernhard in Brüssel zu fahren, wo er zum Befehlshaber der Stoottroepen in Limburg ernannt wurde, siehe das Kapittel Valkenburg ist frei. Beteiligte sich nach dem Krieg als Mitglied der NL Kolonialarmee an den Aktionen gegen die neue Republik Indonesien.
Foto: Vereidigung als Offizier von Bep van Kooten, Kommandeur des Kommando Limburg / Regiment Limburg, vor einer angetretenen Truppe..
Cammaert beschreibt ihn so: „Kooten, B.J.C. van, Klimmen, sportinstructeur. Aangesloten bij de plaatselijke L.O. Klom in 1944 snel op tot voorman van de Limburgse L.O. Hij speelde tevens een vooraanstaande rol in de K.P. Reisde in opdracht van J.R.P. Crasborn in september 1944 naar Brussel voor een ontmoeting met prins Bernhard. Begon na zijn terugkeer in Limburg in opdracht van de prins met de vorming van de Stoottroepen waarover hij in Limburg het commando voerde.“
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Lambriks,
Jo
∗ 0000-00-00
† 0000-00-00
K.P. - Valkenburg - Überlebende(r) - Nach einiger Zeit entstand auch in Valkenburg eine K.P. Sie bestand anfangs aus zwei Personen, den Lehrern Jeng Meijs und Jo Lambriks. Ersterer hatte einige Jahre vorher Jacques Crasborn als Schüler in der Klasse gehabt.
http://users.cuci.nl/mierlo/kwartierstaat/jochem.htm#ID1044
Meijs,
Sjeng
∗ 0000-00-00
† 0000-00-00
K.P. - Valkenburg - Überlebende(r) - Nach einiger Zeit entstand auch in Valkenburg eine K.P. Sie bestand anfangs aus zwei Personen, den Lehrern Jeng Meijs und Jo Lambriks, von denen Ersterer einige Jahre vorher Jacques Crasborn als Schüler in der Klasse gehabt hatte
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