Die Gefallenen des Widerstands in Niederländisch-Limburg
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Die Gefallenen des Widerstands in Niederländisch-Limburg

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Kampfgruppen (K.P.)

Kampfgruppen (K.P.) – 37 Pers.   ⇒Alle Gefallenen des Limburger Widerstandes
Ahout,
Ger
∗ 1919-12-18
Deurne
† 1945-02-17
Bergen (L)
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - NL Soldat - L.O. - K.P. - Der Außenrand von Limburg - Gerardus Wilhelmus Johannes Petrus Ahout war Mitglied der LO-KP in Deurne. Während der Befreiung des Südens der Niederlande wurden am 21. September 1944 die Stoottroepen gegründet, in die die Angehörigen von KP und RVV integriert wurden, darunter auch Ger Ahout.
„Am 17/18 Februar 1945 als Scout einer US-Patrouille bei einem verwundeten Freund zurückgeblieben und anschließend vermisst worden. Am 1. April 1945 schwer verstümmelt aufgefunden.“ (Het grote gebod, Das große Gebot, S. 327)
Berckel, van
Karel C.
∗ 1892-08-19
Delft
† 1944-09-05
Kamp Vught
Heerlen - L.O. - K.P. - Presse - Chirurg und Klinikdirektor im St. Jozef-Krankenhaus am Putgraaf in Heerlen. Er war einer von denen, die dort ein wichtiges Widerstandszentrum und den Beginn der L.O. im Distrikt Heerlen schufen, von wo aus auch die Verbindung mit Valkenburg hergestellt wurde. Wie fast alle Menschen der Limburger L.O. war er ein frommer Christ. Außerdem schrieb er für die Heerlener Widerstandszeitung „Het Vrije Volk“.
Berkhout,
Jacob H.
∗ 1904-08-12
Culemborg
† 1945-05-31
Malchow
Heythuysen - L.O. - K.P. - Der Elektroingenieur Berkhout hatte eine jüdische Frau Prijs und ihre beiden Kinder bei sich zu Hause aufgenommen. Jemand, der davon wusste, hat das verraten, um eine verhaftete Freundin zu bekommen Berkhout und seine drei Gäste wurden am 10. Juni 1944 verhaftet. Die Mutter starb in einem deutschen KZ, ihre beiden Kinder überlebten den Krieg. Über Vught gelangte Berkhout nach Neuengamme. Im Februar 1945 wurde er zusammen mit anderen Häftlingen in Danzig auf ein Schiff gebracht. Danach hat man nie wieder etwas von ihm gehört. Vermutlich wurde das Schiff irgendwo vor der Küste auf der Ostsee versenkt. (Cammaert V, S. 435)
Wand: links, Zeile 22-05
Bleijs (Bleys),
Ludovicus (Ludo) Adrianus
Lodewijk
∗ 1906-10-17
Tilburg
† 1945-08-15
Gorinchem
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Roermond - L.O. - K.P. - Der Nachname von Ludo Bleijs wird auch Bleys geschrieben, als Vorname wird manchmal auch Louis angegeben. Sein Widerstandsname war Lodewijk. Während des Krieges war er Mitglied im Redemptoristenkloster in Roermond und zusammen mit seinem Mitbruder Gerard van den Heuvel an der benachbarten Pfarrkirche Kapel in ’t Zand als Kaplan tätig. Er war einer der Gründer der L.O. in der Region Roermond. Cammaert schreibt in Kapitel VIb auf S. 611: „Pater Bleijs und Sekretär Moonen ergriffen die Initiative zur Gründung des Untertauchorganisation in Mittel-Limburg.“ Er war der Erfinder des Limburger Untertauchsymbols „Unsere Liebe Frau des guten Tauchs“. Er wurde der SiPo zu bekannt und musste untertauchen, aber das wollte er nicht. Also wurde er von der KP Helden entführt und nach England geschickt, um der Exilregierung im August 1944 über den Widerstand in Limburg zu berichten. Dort lobte er die LO sehr, aber der überwiegend sozialdemokratische RVV und die Untergrundpresse waren ihm zu links. Er wurde katholischer Feldseelsorger des Militärstabes von Prinz Bernhard im Rang eines Majors. Bei Wikipedia NL (siehe Link) lesen wir Folgendes:
„Nach dem Krieg reiste er mit seinem Widerstandskollegen Frits Slomp, um über die Hintergründe des Widerstands zu sprechen. 1945 war er in einem von Paul Dijckhoff gefahrenen Jeep auf dem Weg zu einem Vortrag. Auf dem Arkel Deich bei Gorinchem platzte ein Reifen und das Auto stürzte von der Deichstraße herunter. Bleys wurde unter dem Fahrzeug begraben, schwer verletzt und starb noch am selben Tag im Krankenhaus. Eine Untersuchung des Autos ergab, dass sich ein Vorderrad gelöst hatte und die Schraubenlöcher eingerissen waren. Ob dies Verschleiß oder Absicht war, konnte nicht festgestellt werden. Angeblich wurde der Jeep in einer Werkstatt in Utrecht gewartet, wo einige auf Bewährung entlassene NSB-Mitglieder arbeiteten, die sagten, sie könnten ganz einfach einen Autounfall arrangieren. Ob tatsächlich Sabotage begangen wurde, ist nie geklärt worden. Deshalb steht sein Name nicht an der Wand der Kapelle des Widerstandsdenkmals der Provinz Limburg in Valkenburg. Fest steht aber, dass er sein Leben für die Arbeit für den Widerstand gelassen hat.
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.04-03
Coenen,
Sjeng
∗ 1915-01-10
Simpelveld
† 1944-09-05
Valkenburg
Simpelveld - L.O. - K.P. - Untergetaucht - Glockenspiel - Typograf, ehemaliger Subdistriktsleiter von Simpelveld. Cammaert: „Nach dem Verrat von Wittem schlossen sich J.H. Coenen aus Simpelveld und W.J. Francotte aus Vaals, die bis zum Sommer 1944 für die illegale Zeitschrift Je Maintiendrai in Amsterdam gearbeitet hatten, dem KP an. Sie nahmen am 2. September an dem Überfall auf das Gefängnis von Maastricht teil. Sie tauchten unter in der Taucherherberge in Geulhem, wo „Verdächtige und fragwürdige Untertaucher inhaftiert und verhört wurden. … Beide wurden am 5. September 1944 („Dolle Dinsdag“) während einer Widerstandsaktion von den Deutschen festgenommen. Auf Befehl von Major Bernhardt wurden sie auf dem Cauberg (Valkenburg) erschossen. An dieser Stelle befindet sich ein Gedenkstein und das Denkmal für die gefallenen Limburger Widerstandsleute.
Mehr in unserer Geschichte Widerstand in Valkenburg
Sjeng Coenen op de lijst van personen die tijdens de bezetting belangrijk waren voor Valkenburg.
Wand: rechts, Zeile 16-03
Dobbe,
Theo
Hans
∗ 1901-03-19
Amsterdam
† 1944-09-05
Dieren, gem. Rheden
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Nijmegen - früher Widerstand - K.P. - Presse - Der Außenrand von Limburg - In seinem „bürgerlichen“ Beruf war Theo Dobbe Hauptvertreter und landesweit tätig. Im südlichen Teil der Niederlande wurde er zum Organisator der LKP, der Dachorganisation der Knokploegen (Kommandotrupps). Im Jahr 1943 wurde er Leiter der Spezialeinheit Opruimingsdienst (Aufräumdienst).
Sein Körper wurde erst am 21. Juni 1945 in Dieren gefunden. Er gehörte nicht zu den Gefallenen, die in Limburg wohnten, und ist daher nicht auf einer Wand der Gedenkstätte der Provinz aufgeführt. Aber sowohl J.W. Hofwijk als auch Fred Cammaert nennen seine wichtige Rolle in ihren jeweiligen Kapiteln über die Knokploegen in Limburg.
Durch Königlichen Erlass vom 11. September 1951, Nr. 21, eingetragen im Register der Ritter der 4. Klasse des Militär-Wilhelm-Ordens dafür:

… dass er sich im Kampf durch herausragende Taten des Mutes, der Politik und der Loyalität ausgezeichnet hat, indem er in der Zeit von Mai 1940 bis zu seinem heldenhaften Tod im September 1944 den feindlichen Besatzer mit großem Elan und Erfindungsreichtum und auf allen Gebieten des Widerstands im Untergrund beharrlich bekämpft hat, wobei diese Taten den alliierten Kriegsanstrengungen in hohem Maße zugute gekommen sind. Insbesondere durch folgende Taten, oft mit unmittelbarer Todesgefahr.

  1. Schon kurz nach der Kapitulation der Niederlande im Mai 1940 gelang es ihm und fünf anderen, in Naarden Waffen und Munition zu beschaffen.
  2. Am 14. Mai 1941 wurde in Amsterdam ein feindliches Lager mit Fernschreib- und Signalanlagen in die Luft gesprengt, wobei mehrere feindliche Offiziere ums Leben kamen.
  3. Nach seiner Verhaftung am 24. November 1941 in Amsterdam und seiner Überführung in die Willem-II-Kaserne in Utrecht gelang ihm auf sehr gewagte Weise die Flucht, und obwohl er im Dezember in Abwesenheit zum Tode verurteilt wurde, setzte er den Widerstand unverdrossen fort;
  4. Im August und September 1942 zündete er in der Veluwe Moore oder mit Grassoden beladene Fahrzeuge an, um zu verhindern, dass der Feind seine Flugplätze tarnt;
  5. Nachdem er Mitte 1943 in Nijmegen einen Knokploeg gegründet hatte, sabotierte er zusammen mit anderen illegalen Gruppen hartnäckig feindliche Transporte auf alle möglichen Arten und sorgte ab Juni 1944 zugunsten der alliierten Kriegsführung für Berichterstattung durch Brieftauben aus der Mookerheide; außerdem half er alliierten Piloten, über die Grenze zu entkommen.
  6. Als er schließlich kurz vor seiner Hinrichtung versuchte, sich zu befreien, entriss er einem seiner Bewacher dessen Waffe, woraufhin die Eskorte sofort das Feuer auf ihn eröffnete und er tödlich verwundet wurde.

Quelle: De Militaire Willems-Orde Sijthoff Pers ISBN 90-70682-01-X

Weitere Quellen:


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.04-10
Evers,
Johannes Hendrikus
Jan
∗ 1917-05-03
Oosterhout (Valburg)
† 1944-07-21
Leusderheide
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Nijmegen - früher Widerstand - K.P. - Presse - Der Außenrand von Limburg - Jan Evers betrieb eine Autowerkstatt, war verheiratet und Vater eines Kindes. Sie wohnten in Nijmegen.
Er begann 1941 mit dem Tippen und Verteilen illegaler Zeitungen, darunter Vrij Nederland. [1.1]
Auf der Website des Kamp Vught (deutsch: Konzentrationslager Herzogenbusch) heißt es in seiner Lebensbeschreibung außerdem [1.1]:

Johannes wurde im Laufe des Jahres 1941 in Arnheim vom SD gefangen genommen und anschließend vier Monate lang in Scheveningen inhaftiert. Kurz nach seiner Freilassung wurde Johannes verdächtigt, Munition transportiert zu haben, und wurde 18 Tage lang in der Haftanstalt Arnheim festgehalten. Am 29. April 1944 wurde Johannes zum letzten Mal verhaftet und dann in das Kamp Vught verlegt, weil er wahrscheinlich verraten wurde. Am 21. Juli 1944 wurde Johannes von den Deutschen in der Nähe des Lagers erschossen.

Er half der Nimwegener Knokploeg (Kommandogruppe) dabei, Widerstandsleute aus dem Gefängnis zu befreien. Er transportierte außerdem Waffen und half Juden. Kontaktperson für die LO-Breda. [4]
Am 29. April 1944 wurde er zu Hause verhaftet [6] im Zusammenhang mit dem Transport von Juden, vermutlich als Folge von Verrat. Erschossen am 21. Juli 1944 im KZ Vught, [1] wahrscheinlich auch als Vergeltung für den Angriff auf deutsche Soldaten in Nimwegen. [2]
Steht auf der Ehrenliste 1940-1945 [3]

  1. Kamp Vught
    1. Evers, Johannes Hendrikus (Nederlands)
    2. Homepage Deutsch
  2. Elf inhaftierte Widerstandsleute aus Nijmegen ermordet
  3. Erelijst 1940-1945
  4. Drs L.E.M.A. van Hommerich, Het Grote Gebod, dl.1.1, De LO, Kampen 1951, p. 331
  5. https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/41583/johannes-hendrikus-evers
  6. https://www.oorlogsdodennijmegen.nl/persoon/evers/54cc771b-1682-423d-9f2b-cbd8c0d4eef9
  7. Digital Monument

  8. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.
Francotte,
Joep
∗ 1920-12-29
Vaals
† 1944-09-05
Valkenburg
Vaals - L.O. - K.P. - Presse - Untergetaucht - Glockenspiel - Cammaert: „Nach dem Verrat von Wittem hat J.H. Coenen aus Simpelveld und W.J. Francotte aus Vaals, die bis zum Sommer 1944 für die illegale Zeitschrift Je Maintiendrai in Amsterdam gearbeitet hatten, schlossen sich dem KP an. Sie nahmen am 2. September an dem Überfall des Gefängnissses von Maastricht teil. Sie versteckten sich in der Taucherherberge in Geulhem, wo „Verdächtige und fragwürdige Untertaucher inhaftiert und verhört wurden. Im Allgemeinen übernahm der kräftig gebaute Francotte die Überwachung der „Gefangenen“. Beide wurden am 5. September 1944 („Dolle Dinsdag“) während einer Widerstandsaktion von den Deutschen festgenommen. Auf Befehl von Major Bernhardt wurden sie auf dem Cauberg (Valkenburg) erschossen. An dieser Stelle befindet sich ein Gedenkstein und das Denkmal für die gefallenen Limburger Widerstandsleute.
Mehr in unserer Geschichte Widerstand in Valkenburg
Joep Francotte op de lijst van personen die tijdens de bezetting belangrijk waren voor Valkenburg.
Wand: rechts, Zeile 25-05
Frencken /Frenken,
Jacobus Petrus Hubertus
Jacques
∗ 1921-11-07
Urmond
† 1944-06-15
Bloemendaal
Maasniel - K.P. - A. Reulen und J.P.H. Frencken hatten schon eine beachtliche Karriere als Widerständler, als sie im Dezember 1943 zur Teilnahme am Knokploeg Roermond (Roermonder Kommandogruppe) aufgefordert wurden. Sie verlegten ihr Einsatzgebiet im Januar 1944 nach Nordholland. (Cammaert VII.II.2. De knokploegen van Helden en Roermond, S. 767-768.)
Bericht des Höheren SS und Polizeiführers ‘Nordwest’: „Das Polizeistandgericht hat die folgenden Niederländer zum Tode verurteilt: Den Fabrikarbeiter Albert Reulen aus Roermond und den Schweißer Jacobus Frenken aus Maasniel. Die Verurteilten hatten als Mitglieder einer Terroristengruppe an den bewaffneten Raubüberfällen auf das Rathaus in Haelen am 13. Februar 1944, das Rathaus in Venhuizen am 18. März 1944 und das Rathaus in Heiloo am 12. Mai 1944 teilgenommen. Dabei wurden Lebensmittelgutscheine, Geld, Formulare für Personalausweise und andere Dinge in recht großer Zahl gestohlen. Bei dem Überfall auf das Rathaus in Venhuizen schoss einer der Täter auf den sich wehrenden Polizeibeamten. Damit machen sich die Verurteilten der Beteiligung an einer geheimen Organisation, der fortgesetzten Sabotage und des unerlaubten Besitzes von Schusswaffen schuldig.“
Wand: links, Zeile 28-02
Guelen,
Johan
∗ 1918-10-01
Gennep
† 1944-09-08
Kamp Vught
Gennep - K.P. - Glockenspiel - Johannes Hendrikus Guelen war Maschinist und Arbeiter in einer Papierfabrik. Er gehörte der Sabotagegruppe KP-Noord Limburg (KP Gennep und Oeffelt) an. Siehe auch Jan Hendriks. Verhaftet bei einer Schießerei mit der Polizei. Guelen und die Hendriks-Brüder wurden zur Polizeiwache in Berlicum mitgenommen. Noch am selben Tag wurden sie ins Lager Vught überstellt, wo sie hingerichtet werden sollten. (Cammaert VIb, S. 720) In seiner Rede sagte Cammaert unter anderem: "Der etwas weniger bekannte Johan Guelen aus Gennep gehörte seit dem Sommer 1944 zur örtlichen Kommandogruppe. Ziel der Gruppe war es, Verräter und Schwätzer zum Schweigen zu bringen und gegen Schwarzmarkthändler vorzugehen. Anfang September 1944 beteiligte sich Guelen an einem Plan, das Verteilungsamt von Berlicum zu überfallen.Noch bevor es so weit kam, wurde er durch die Unachtsamkeit eines Kollegen erwischt.
Wand: links, Zeile 10-03
Hekking,
Henri A.
Hens
∗ 1923-09-21
† 1945-04-16
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Nijmegen - L.O. - K.P. - - Der Außenrand von Limburg - Henny Hekking war Mitglied der Knokploeg (Kampfgruppe) in Nijmegen, zusammen mit u.a. seinen Freunden Jules Moormann, George Muskens und Eddy Meulenberg (es ist nicht sicher, ob es sich um denselben Eddy Meulenberg handelt
Wissen Sie mehr? Schreiben Sie uns!). Er war auch als Kurier tätig. Bei einer Zugkontrolle am 21. Juni 1944 wurde er verhaftet und nach Neuengamme transportiert [1]. Am 16. April 1945 starb er an Hunger und Erschöpfung am Tag seiner Ankunft im KZ Sandbostel, einem Außenlager von Neuengamme zwischen Bremen und Hamburg [2]. Begraben in Loenen [[3]

  1. Drs L.E.M.A. van Hommerich, Het Grote Gebod, dl.1.1, De LO, Kampen 1951, p. 331
  2. 1. kz-gedenkstaette-neuengamme.de: Sandbostel
    2. Wikipedia de Stammlager X B
  3. Nationaal Ereveld Loenen graf E 470
  4. https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/61140/henri-alphonse-hekking
  5. Digital Monument

  6. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.
Hendriks,
Hendrikus Fredericus
Hein /Harrie
∗ 1920-02-20
Gennep
† 1944-09-08
Vught
Gennep - K.P. - Lederbearbeiter. Er und sein Bruder Jan gehörten zur Sabotagegruppe KP-Noord Limburg (KP Gennep & Oeffelt) an. Diese Widerstandsgruppe ging u.A. gegen Schwarzmarkthändler vor. Die Brüder und Johan Guelen wurden verhaftet bei einer Schießerei mit der Polizei und zur Wache in Berlicum gebracht. Noch am selben Tag wurden sie ins Kamp Vught (auf Deutsch KZ Herzogenbusch) überführt, wo die Kugel auf sie wartete. (Cammaert VIb, S. 720) Ausführliche Informationen unter wo2slachtoffers.nl, siehe Link (Niederländisch).
Wand: links, Zeile 11-01
Hendriks,
Jan J.
∗ 1915-07-21
Gennep
† 1944-09-08
Vught
Gennep - K.P. - Typograaf. Er gehörte der Sabotagegruppe KP-Noord Limburg (KP Gennep & Oeffelt) an. Die Widerstandsgruppe ging u.A. gegen Schwarzmarkthändler vor. Verhaftet bei einer Schießerei mit der Polizei. Jan Hendriks, sein Bruder Hein /Harry und Johan Guelen wurden zur Polizeistation in Berlicum gebracht. Noch am selben Tag wurden sie ins Kamp Vught (auf Deutsch KZ Herzogenbusch) überführt, wo die Kugel auf sie wartete. (Cammaert VIb, S. 720) Ausführliche Informationen unter wo2slachtoffers.nl, siehe Link (Niederländisch).
Wand: links, Zeile 10-04
Henssen,
Frans J.
∗ 1918-12-11
Simpelveld
† 1944-08-08
Simpelveld
Simpelveld - K.P. - Frans Henssen war schon früh Vollwaise. Er war Maschinenschlosser, während des Einmarsches der deutschen Armee diente er bei einer Flakbatterie. Während des Krieges heiratete er Anny Schmetz. Das Paar bekam 1941 ihren Sohn Wen, der als zweiten Taufnamen den Vornamen des amerikanischen Präsidenten Franklin erhielt. Er sabotierte deutsche Telefonmasten, stellte falsche Schlüssel für den Widerstand her. Er wurde in einer Munitionsfabrik in Aachen eingesetzt und provozierte da eine Maschinenstörung. Im Laufe des Jahres 1944 wurde (deshalb?) er von den Deutschen gesucht und bei dem Versuch, ihn zu verhaften, von zwei patrouillierenden Landwächtern erschossen. Die Täter wurden nach dem Krieg zu hohen Haftstrafen verurteilt. Quelle:
Wand: rechts, Zeile 17-02
Hoebers,
Peter
∗ 1920-07-09
Helden
† 1944-08-10
Helden
Helden - K.P. - Peter Johannes Jacobus Hoebers war Hufschmied.
„Am frühen Donnerstagmorgen des 10. August warf Nitsch, unterstützt von vier Angehörigen der Ordnungspolizei, Peter Hoebers und Peter Korsten in Helden-Panningen aus ihren Betten. Korsten, Vater von dreizehn Kindern, hatte allerdings nichts mit den Kampfgruppen (K.P.) zu tun. Der Korsten, den Nitsch suchte, war nicht P., sondern L. Korsten. Hoebers wurde als erster aus seinem Haus geholt und nach Nitschs Kommando laufen, schneller laufen vor seinem Haus erschossen. Das gleiche Schicksal ereilte P. Korsten. Die Leichen sollten auf der Straße liegen bleiben.“ (Cammaert Kapitel VI, S. 603)
Das Everlo Denkmal in Panningen (Gemeinde Helden) wurde zum Gedenken an 94 Mitbürgerinnen und Mitbürger errichtet, die während der Besatzungszeit durch Kriegshandlungen ums Leben kamen.
Wand: links, Zeile 20-04
Janssen,
Cor
∗ 1918-02-22
Sevenum
† 1944-10-07
Beesel
Beesel - K.P. - Im Frühjahr 1944 wurde von B. Verstappen eine Kampfgruppe (K.P.) Reuver gegründet. Mitglieder waren außerdem J.H. Goossens, Cor Janssen, M.J. Pereira, ein Untertaucher aus Den Haag, A.M. Roelofs und B. Hegger. Ein Luftschutzbunker am Patersweg in Belfeld, der lange Zeit als Durchgangsstation für Kriegsgefangene gedient hatte, wurde als Versammlungsort genutzt. (Cammaert VIb S. 588) 
Am 5. Oktober verhaftete ein Kommando unter der Leitung von W. Freimuth von der Geheimen Feldpolizei Cor Janssen aus Sevenum, der als Knecht auf dem Hof der Familie Franssen arbeitete. Er wurde im Rathaus eingesperrt (Cammaert VIb S. 587). Nitsch informierte Ströbel, der den Befehl zur Liquidierung von Janssen und Gommans gab. Am selben Abend erschossen Schut und Grootjans C. Janssen in den Wäldern zwischen Reuver und Beesel.
Andachtsbildchen
Mehr in unserer Geschichte Widerstand in Valkenburg
Wand: links, Zeile 02-05
Knottenbelt,
Franciscus Hendrikus Gerhardus Maria
Frans
∗ 1921-08-04
Enschede
† 1944-07-09
Boven-Leeuwen
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - L.O. - K.P. - Der Außenrand von Limburg - Der stellvertretende Betriebsleiter [2] Frans Knottenbelt wurde in der Nacht vom 8. auf den 9. Juli 1944 bei einem Feuergefecht mit Landwächtern (Übersetzt: Feldhüter, eine Hilfspolizei, die aus niederländischen Nazis bestand.) [4] in der Nähe von Leeuwen [1] getötet. In einem Leserbrief an das Veluwsch Dagblad berichteten Widerstandskameraden, dass Van Schaik und Knottenbelt um 1.15 Uhr für das Vaterland gefallen sind. Er gehörte der LO und der Kampfgruppe des Distriktes Maas en Waal an.
Auf wo2slachtoffers.nl gibt es diese Geschichte über diese beiden Freunde [3]:

In der Nacht vom 8. auf den 9. Juli 1944 begaben sich als Polizisten verkleidete Widerstandsleute aus Wamel nach Boven-Leeuwen, um einen Kontrolleur der Lebensmittelversorgungsbehörde zu überfallen. Er wurde verdächtigt, Mehl für seinen eigenen Gebrauch zu unterschlagen. Unterwegs stieß die Gruppe von Widerstandskämpfern jedoch auf eine Patrouille der Landwacht, die sofort das Feuer eröffnete. Van Schaik, der nur mit einem Dolch bewaffnet war, und Frans Knottenbelt wurden tödlich getroffen.

  1. Boven-Leeuwen Open Street Map
  2. https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/80281/franciscus-wilhelmus-henricus-maria-knottenbelt
  3. https://www.wo2slachtoffers.nl/bio/61474/Schaik-van-Jan-Hendrik.htm
  4. Wikipedia NL: Nederlandse Landwacht
  5. Digital Monument

  6. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.
Kuerten,
Antonius Johannes
Joop
∗ 1919-06-29
Nijmegen
† 1944-07-21
Vught
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Nijmegen - K.P. - Der Außenrand von Limburg - Antonius Johannes Kürten war Maschinenschlosser [4]. Verhaftet am 21. Februar 1945 in Hoorn durch die Landwacht während eines Lebensmitteltransports. [1]
Über Joop Kuerten lesen wir auf Oorlogsdoden Nijmegen 1940 - 1945 [2]

Obwohl Kuerten, Sohn von Josephus Dominicus Kuerten und Wilhelmina Antonetta Kuerten-Bongers, in Eindhoven lebte und als Maschinenschlosser arbeitete, wurde er Mitglied des Knokploeg in seinem Geburtsort Nijmegen. Er war für den Widerstand in Nijmegen, Maas und Waal, Eindhoven und in Zügen aktiv, wo er Aktentaschen der Besatzer stahl. Er beteiligte sich an der Liquidierung von S.D.-ern (Sicherheitsdienst oder Sicherheitspolizei) und der Befreiung von Widerstandskämpfern aus den Gefängnissen. Bei einer Zugkontrolle im Juli 1944 wurde er gefasst und ins KZ Vught gebracht, wo er am 21. Juli ohne Gerichtsverfahren hingerichtet wurde, wahrscheinlich als Vergeltung für Anschläge auf deutsche Soldaten in Nijmegen.

Siehe auch KZ Vught, von den Deutschen KZ Herzogenbusch genannt [3].

  1. Het Grote Gebod Deel I, Hoofdstuk 2, De Landelijke Knokploegen
    Daarin: Limburg, door J.W. Hofwijk (Blz 588-598 ])
  2. Joop Kuerten op Oorlogsdoden Nijmegen 1940 - 1945
  3. Website kamp Vught: Nederlands Deutsch English Français
    Oorlogsgravenstichting.nl: kamp Vught
    Wikipedia: Nederlands Deutsch English Français Español
  4. https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/86124/antonius-johannes-kuerten
  5. Digital Monument

  6. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.
Lemson,
Henk
∗ 1924-04-15
Maastricht
† 1945-04-07
Makkum
Maastricht - früher Widerstand - K.P. - Gruppe Dresen - Untergetaucht - Hendrik Th. Lemson war Beamter für direkte Steuern und gehörte zur Belastinggroep Maastricht (Steuergruppe M., die die Arbeit der Gruppe Dresen nach deren Zerschlagung fortsetzte). Er musste untertauchen und tat das in Makkum (Friesland), wo er sich der Kampfgruppe KP-Sneek, Gruppe III, anschloss. Verhaftet bei einer Großrazzia als Folge des Verrats durch die niederländischen V-Männer der SiPo Jan Harm Brouwer und Matthijs Adolf Ridderhof. Er wurde hinter der damaligen Kaserne der Militärpolizei hingerichtet. Sein Name steht auf dem Widerstandsdenkmal in Makkum zusammen mit denen von fünf anderen hingerichteten Widerstandskämpfern. Fünf Personen der KnokPloeg, die inzwischen Teil der Binnenlandse Strijdkrachten (Inlands Streitkräfte) war: Bob Dijkstra (BS), Sjoerd Adema (BS), Koos Keller (BS), Henk Lemson (BS), Jan Emmens (BS), sowie der gastfreundliche Viehhalter Fetze Elgersma von der LO und ein weiterer seiner Untertaucher: Herman Falkena. Beerdigt in Makkum.
Denkmal im Finanzamt von Maastricht
Wand: links, Zeile 32-04
Linders,
Franciscus Gerardus Pierre
Frans
∗ 1918-05-03
Venlo
† 1944-09-12
Eindhoven
Geleen - K.P. - Polizei - Franciscus Gerardus Pierre war Polizist in Geleen. Anfang 1944 wurde er nach Eindhoven versetzt, wo er sich einer Widerstandsgruppe anschloss, die unter anderem Waffen für den Untergrund transportierte, der Partizanen Actie Nederland. Sein Widerstandsname war Frans. Am 12. September 1944 wurde er bei einer Sabotageaktion auf dem Bahnhof aus dem Hinterhalt erschossen. Beerdigt in Venlo. Wird auf dem Kriegsdenkmal in Lindenheuvel (Gemeinde Sittard-Geleen) erwähnt.
Quelle: Dodenboek Venlo (Totenbuch Venlo)
Wand: links, Zeile 09-04
Merlijn,
Pieter L.
Leij
∗ 1920-12-31
Ede
† 1945-03-12
Amsterdam
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Nijmegen - K.P. - Der Außenrand von Limburg - Pieter war Maschinenschlosser [6] und Mitglied der Knokploeg (Kampfgruppe) in Nijmegen. Er beteiligte sich an Überfällen auf Zuteilungsämter, an Versuchen, gefangene Widerstandskämpfer zu befreien, usw. Nach der Befreiung von Nijmegen verlagerte er seinen Einsatzschwerpunkt in den noch besetzten Westen des Landes [1]. Verhaftung am 21. Februar 1945 in Hoorn durch Landwächter (Übersetzt: Feldhüter, eine Hilfspolizei, die aus niederländischen Nazis bestand.) [5], bei einem Lebensmitteltransport [1][2]. In der Beschreibung des Denkmals „De Gevallen Hoornblazer“ [3] in Amsterdam steht Folgendes: Es

ist eine Hommage an die 30 politischen Gefangenen, die hier am 12. März 1945 als Vergeltungsmaßnahme der Besatzungsmacht hingerichtet wurden.
Am 10. März 1945 führte der Sicherheitsdienst eine Razzia in einem Gebäude an der Stadhouderskade in Amsterdam durch. Dies war die Zentrale der Groep 2000 [7], einer Widerstandsgruppe, die von Jacoba van Tongeren gegründet wurde. Alle Mitglieder der Gruppe hatten eine Codenummer, die in ein Register eingetragen wurde. Der „Schlüssel“ zum Register war im Garten des Gebäudes vergraben. Um zu verhindern, dass die Besatzer den Schlüssel finden würden, brachen einige Mitglieder des Widerstands am 11. März 1945 in das Gebäude ein. Es kam zu einem Feuergefecht, bei dem SS-Hauptscharführer Ernst Wehner (Kriminaloberassistent des Einsatzkommandos Amsterdam) getötet wurde.
Als Vergeltungsmaßnahme wurden am nächsten Tag 30 Gefangene vom Gefängnis in den Park „Eerste Weteringplantsoen“ gebracht, gegenüber dem Gebäude. Die Gefangenen wurden vor den Augen Hunderter Amsterdamer Bürger, die von den Besatzern zum Zuschauen gezwungen wurden, mit drei Salven hingerichtet. Der Geistliche Dr. J. Koopman, der an der Stadhouderskade wohnte und von seinem Haus aus zusah, wurde ebenfalls erschossen. Die sterblichen Überreste blieben lange Zeit als Warnung zurück, bevor sie auf einem offenen Lastwagen abtransportiert wurden.

Am 31. Dezember 2014 wurde seine Asche auf dem Friedhof Mausoleum op de Paasberg in Ede verstreut. [4]

  1. https://www.oorlogsdodennijmegen.nl/persoon/merlijn/d8615d02-4921-4c3b-b858-549cebbdfe1b
  2. Het Grote Gebod, 1/2, De landelijke knokploegen, Kampen 1951, p. 590
  3. Monument De Gevallen Hoornblazer Amsterdam
  4. Mausoleum op de Paasberg, Ede
  5. Wikipedia NL: Nederlandse Landwacht
  6. https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/102159/pieter-lambertus-merlijn
  7. Wikipedia NL: Groep 2000
  8. Digital Monument

  9. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.
Meulenberg,
Edmundus Johannes
Eddy
∗ 1919-01-26
Nijmegen
† 1945-07-04
Nijmegen
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - NL Soldat - früher Widerstand - L.O. - K.P. - Der Außenrand von Limburg - Eddy Meulenberg war zum Zeitpunkt der Kapitulation der niederländischen Armee im Mai 1940 wehrpflichtiger Feldwebel. Er war Mitglied des Nimwegener Knokploeg (Kampfgruppe), unter anderem zusammen mit seinen Freunden Jules Moormann, George Muskens und Hens Hekking. Da Eddy 1943 wieder in Kriegsgefangenschaft gehen musste (siehe unten), bestand diese Kampfgruppe schon vorher, so dass wir sie zum frühen Widerstand zählen.
Im Jahr 1943 mussten die niederländischen Soldaten zurück in die Kriegsgefangenschaft. Zum Teil, weil die Deutschen Arbeitskräfte für die Industrie brauchten, wo ja ein großer Teil der Männer fehlte. In der Zwischenzeit hatten sich viele niederländische Soldaten im Widerstand engagiert. Einige versteckten sich, andere fürchteten Repressalien gegen ihre Familien und folgten dem Ruf. Auch Meulenberg hatte sich am 10. Juni bei den Frieslandkazernen in Assen zu melden.

Noch am selben Tag ging es los, mit einem Transport von 520 Mann. Sie kamen zwei Tage später im Stammlager XI-a Altengrabow an. [1] Am 12.06.1943 wurde er im Stalag XI-a Altengrabow unter der Kriegsgefangenennummer 107104 registriert. In Altengrabow folgten mehrere Wochen, in denen die Unteroffiziere auf alle möglichen Arten unter Druck gesetzt wurden, für die Deutschen zu arbeiten. Sie bekamen nur sehr wenig und sehr schlechtes Essen, sollten ständig exerzieren oder Sport treiben, waren unter sehr schlechten Bedingungen in zugigen, kalten Ställen untergebracht und bekamen keinerlei Post oder Pakete.
Gemäß der Genfer Konvention waren Unteroffiziere nicht verpflichtet, eine Arbeit zu verrichten. Die Mehrheit der niederländischen Unteroffiziere verweigerte daher systematisch die ihnen aufgetragene Arbeit, trotz des Drucks, der auf sie ausgeübt wurde. Auch Ed Meulenberg lehnte die Arbeit ab.
Spätestens im Dezember 1943 wurden die meisten niederländischen Unteroffiziere aus dem Stammlager Stalag XI-a Altengrabow in das 3,56 km südwestlich gelegene Straflager Stalag XI-a/z Groß Lübars verlegt. Dieses Straflager war als Lazarettlager für russische Kriegsgefangene errichtet worden, nachdem unter den Russen im Hauptlager eine TBC-Epidemie ausgebrochen war. Diese Russen lebten unter erbärmlichen Bedingungen und erhielten nur sehr wenig Betreuung.
Obwohl die Bedingungen hier nicht viel besser waren als im Hauptlager, hatten die Niederländer nun immerhin die Möglichkeit, Post und Pakete zu erhalten. Mit dem Inhalt dieser Pakete konnten die deutschen Wachen bestochen werden, so dass alles Mögliche organisiert werden konnte, einschließlich zusätzlicher und besserer Lebensmittel.
In Groß Lübars starb nur ein niederländischer Kriegsgefangener. Bei den Russen (ca. 1054), Polen (359) und Italienern (235) war die Sterberate wesentlich höher.
Als die Amerikaner aus dem Westen und die Rote Armee aus dem Osten anrückten, kapitulierten die Deutschen am 1. Mai 1945. Kurze Zeit später wurden die Niederländer auf offenen Lastwagen in ein amerikanisches Auffanglager in Hildesheim transportiert. Die Kranken wurden per Flugzeug in Krankenhäuser in Frankreich und Belgien geflogen. Die anderen reisten mit dem Zug nach Eindhoven, wo sie am 9. Mai 1945 ankamen.
Dienstgrad bei seinem Tod: 2. Leutnant Algemeiner Dienst Militair Gezag (Militärbehörde)
Quelle: Eric van der Most. [2]

Auch er kam krank zurück und starb am 4. Juli 1945 in Nijmegen an dieser Krankheit.
Begraben auf dem Vredehof in Nijmegen. [3]

  1. Altengrabow Wikipedia DE
    Open Street Map
  2. Eric van der Most, Personalkarte III, Nederlandse krijgsgevangenen in Duitsland 1943-1945 en hun Arbeitskommandos, Gouda 2018, uitgave in eigen beheer (Google books).
    https://krijgsgevangen.nl/ Johan van Hoppe & Eric van der Most
  3. Begraafplaats Vredehof te Nijmegen, Erehof 37
  4. https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/102763/edmundus-johannes-meulenberg
  5. https://www.oorlogsdodennijmegen.nl/persoon/meulenberg/ba9f0769-5eda-428b-a3df-73fd3a8a3175
  6. Digital Monument

  7. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.
Mooren,
Antonius Lodewijk Joseph
Toon
∗ 1923-03-19
Vierlingsbeek
† 1945-03-05
Mauthausen
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - L.O. - K.P. - Untergetaucht - Der Außenrand von Limburg - LO-Vierlingsbeek. Auch: KP. Verhaftet am 5.12.44 in Venlo, bei einer Razzia an seiner Untertauchadresse.“ (Het grote gebod, S. 327) Eine ausführliche Geschichte über Toon auf oorlogsgravenstichting.nl, Quelle: Dorpsraad Vierlingsbeek: „Pap, wat zijn dat voor doden“ (Papa, was sind das für Tote). Broschüre vom Juni 2000. Siehe Link.
„Am 12. Mai 1944 wurde der Pilotenhelfer A.L.J. Mooren aus Vierlingsbeek im Haus der Familie Dael in Venlo verhaftet. Es wurden mehrere erfolglose Versuche unternommen, ihn zu befreien. Eine Woche später wurden auch die Brüder Leo und Jan Dael verhaftet. Leo Dael kam über Maastricht und Vught nach Mauthausen, wo er am 1. März 1945 starb; sein Bruder und A. Mooren starben im selben Lager am 9. bzw. 5. März 1945.“ (Cammaert VIb, S. 583)
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.03-04
Moormann,
Julius Ferdinand
Jules
∗ 1924-04-12
Nijmegen
† 1944-05-17
??
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Nijmegen - K.P. - Student*in - Der Außenrand von Limburg - Bei einem gescheiterten Liquidationsversuch am 14. April 1944 wurde Julius Ferdinand Moormann verhaftet und George Muskens getötet. [1]
Oorlogsgravenstichting.nl schreibt [4]:

Der Student Moormann, Sohn des HBS-Direktors Moormann, war Mitglied des Knokploeg-Nijmegen. Er war an drei Anschlägen auf den Leiter der politischen Polizei in Nijmegen, Verstappen, beteiligt, die stets scheiterten. Am 10. April 1944 versuchte er zusammen mit George Muskens, an deutsche Armeeabzeichen zu gelangen. Der Versuch scheiterte. Muskens wurde erschossen. Moormann wurde verhaftet. Sein Vater und seine Mutter sowie seine Schwester Riet wurden ebenfalls verhaftet und im Lager Vught inhaftiert. In Arnheim wurde Jules am 15. Mai 1944 zum Tode verurteilt, weil er und George Muskens in Nimwegen versucht hatten, "einen reichsdeutschen Polizeioberinspektor zu berauben und zu ermorden", so Rauter in De Standaard vom 19. Mai 1944. Nach der Folter wurde er am 17. Mai 1944 in Amsterdam hingerichtet, wie aus einem Schreiben des Chefs des Polizeistandgerichts in Arnheim-Velp hervorgeht (die Geschichte, dass er am 15. Mai in Fort De Bilt in Utrecht hingerichtet worden wäre, beruht daher wahrscheinlich auf einem Irrtum). Seine Freunde Henri Hekking und Eddy Meulenberg waren ebenfalls an der Widerstandsarbeit beteiligt. Hekking kam ums Leben, Meulenberg starb kurz nach der Befreiung des ganzen Landes. Moormanns Eltern und seine Schwester wurden nach seiner Hinrichtung freigelassen.

Julius steht in der Ehrenliste der Gefallenen 1940-1945 des niederländischen Parlamentes [2]
Siehe auch die Dokumente über Julius im Nationalarchiv [3]
Sein Bestattungsort ist unbekannt. [4]

  1. Het Grote Gebod, 1/2, De landelijke knokploegen, Kampen 1951, p. 591
  2. Erelijst 1940-1945
  3. https://www.nationaalarchief.nl/onderzoeken/archief/2.19.255.01/invnr/106045A/file/NL-HaNA_2.19.255.01_106045A_0004
  4. https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/106045/julius-ferdinand-moormann
  5. Digital Monument

  6. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.
Muskens,
George
Arts
∗ 1923-07-02
Maastricht
† 1944-04-14
Arnhem
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Nijmegen - K.P. - Student*in - Der Außenrand von Limburg - Bildhauer in der Ausbildung. Er war Mitglied der Nimwegener Knokploeg (Kampftruppe) [1][3]. Bei einem gescheiterten Liquidierungsversuch am 14. April 1944 wurde Muskens getötet und Moormann verhaftet. Zitat oorlogsgravenstichting.nl [7]:

Gregorius Johannes Arnoldus Maria Muskens war der Sohn des Nimwegener Arztes Dr. Arnold Lodewijk Marie Muskens (∗ Nimwegen 31. Dezember 1878 – † 6. September 1964) und Geertruida Anna Elisabeth Maria van der Waarden. Vater Muskens war zuvor mit Emma Jeanne Regout aus Maastricht verheiratet gewesen, die aber im August 1918 in Heerlen gestorben ist. Gregorius machte eine Ausbildung zum Bildhauer und war ein sehr aktives Mitglied der Knokploeg-Nijmegen. Er suchte nach Verrätern innerhalb des Widerstands. Am 10. April 1944 wurde er bei einem Überfall mit dem Studenten Julius Moormann auf deutsche Soldaten und einen deutschen Polizeioberinspektor auf dem Nebo-Gelände schwer verletzt. Er wurde beschuldigt, versucht zu haben, den Oberinspektor zu berauben und zu töten. Letzterem gelang es, Muskens nieder zu schießen. Vier Tage später starb Muskens im Gefängnis in Arnheim. Muskens wurde bis Herbst 1969 auf dem Friedhof am Daalseweg (24-6-4) beigesetzt, danach auf dem Ehrenfeld des Friedhofs Vredehof [5]. Der Student Julius Moormann wurde im Mai 1944 vom Polizeistandgericht in Arnheim zum Tode verurteilt. Er wurde am 17. Mai 1944 hingerichtet.

Siehe auch die Biografie auf WO2Slachtoffers.nl [4].
Die von Dobbe geleitete Gruppe, die sich auf die Liquidierung gefährlicher Nationalsozialisten spezialisiert hatte, wurde auch als Opruimdienst (Aufräumdienst) bezeichnet. [2]
Muskens Name stand auf dem Gedenkstein des Hockeyclubs Union. Laut oorlogsslachtofferszeeland.nl/ existiert dieses Denkmal aber nicht mehr [6].
Er steht auf der Ehrenliste der Gefallenen 1940-1945 des niederländischen Parlamentes [8].

  1. Theo Dobbe en de Nijmeegse Knokploeg, in: Jaarboek Numaga 2008, p. 51-77
  2. Theo Dobbe
  3. Het Grote Gebod, 1/2, De landelijke knokploegen, Kampen 1951, p. 591
  4. https://www.wo2slachtoffers.nl/bio/52025/Muskens-Gregorius-Johannes-Arnoldus-Maria.htm
  5. Ereveld Vredehof in Nijmegen
  6. https://www.oorlogsslachtofferszeeland.nl/index.php/nl/?option=com_bmzviewer&view=bmzviewer&id=100&lang=&RecordID=4646
  7. https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/108036/gregorius-johannes-arnoldus-maria-muskens
  8. https://www.erelijst.nl/gregorius-johannes-arnoldus-maria--muskens
  9. Digital Monument

  10. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.
Nieskens,
Hendrik Johan Marie
Harrie
∗ 1924-10-11
Kessel (L)
† 1944-12-30
Weert
Kessel - NL Soldat - K.P. - Harrie war Mitglied der B.S. (Binnenlandse Strijdkrachten = Inlandsstreitkräfte, ein am 5. September 1944 offiziell gegründetes Bündnis der drei wichtigsten niederländischen Widerstandsorganisationen) und damit, da er bis dahin Mitglied einer bewaffneten Gruppe (KP = Knokploeg) war, der Stoottroepen. Diese waren am 17.-18. September als der kämpfende Teil der BS aufgestellt worden und wurden an der festgelaufenen Front entlang der Maas als Schutz vor deutschen Infiltrationen eingesetzt. Er wurde von einer Granate tödlich getroffen.
Wand: links, Zeile 26-03
Reichert,
Franciscus P.
Vrijn
∗ 1873-08-29
Delft
† 1944-09-14
Nijmegen
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Nijmegen - L.O. - K.P. - - Presse - Der Außenrand von Limburg - Händler von Beruf und Kurier für die LO-KP aus Überzeugung. Auch Vrij Nederland [1]. Am 14. September 1944 wurde er in seinem Haus auf Grund seiner Arbeit für V.N. erschossen [3].
Auf oorlogsdodennijmegen.nl [4] ist Folgendes zu lesen:

Frans Reichert, verheiratet mit Margaretha Wilhelmina Hienkens und Vater von sechs erwachsenen Kindern, arbeitete für die Widerstandsgruppe Vrij Nederland unter dem Pseudonym VRIJN. Am 20. Mai 1944 durchsuchte die Polizei unter der Leitung von Pieter Versloot und Marinus Verstappen seine Wohnung, fand aber nichts. Am 14. September 1944 um Mitternacht folgte eine weitere Razzia, bei der der deutsche SD-Mann Kuhnert zusammen mit dem Nimwegener Polizisten Anton Wiebe (erneut) die Wohnung von Reichert durchsuchte. Kuhnert schoss Reichert in den Kopf, als dieser versuchte, durch die Küche zu fliehen. Er wurde mit Hilfe seiner Nachbarn Bossmann in seinem Garten begraben.
Nach der Befreiung wurde er bis zum Herbst 1969 auf dem Friedhof in Brakkenstein (D 9) beigesetzt, seitdem auf dem Ehrenfeld des Friedhofs Vredehof in Nimwegen. [2]

  1. wikipedia DE: Vrij Nederland, Als Untergrundblatt während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg
  2. Begraafplaats Vredehof te Nijmegen Erehof 47
  3. https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/125996/franciscus-petrus-reichert
  4. https://www.oorlogsdodennijmegen.nl/persoon/reichert/1db52283-48e4-417b-8a55-875fe93fb85f
  5. Digital Monument

  6. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.
Reulen,
Albert
Bèr
∗ 1916-11-12
Roermond
† 1944-06-10
Overveen
Roermond - L.O. - K.P. - Ordedienst - Metzger, Fabrikarbeiter und beteiligt an den Widerstandsgruppen Ordedienst (OD), Landelijke Organisatie voor Hulp aan Onderduikers (LO) sowie den KPs (knokploegen, Kampfgruppen) von Roermond und Alkmaar. Reulen und J.P.H. Frencken verlegten ihr Einsatzgebiet im Januar 1944 nach Nordholland. Siehe Cammaert VII.II.2. De knokploegen van Helden en Roermond, S. 767-768. Reulen wurde am 22. Mai 1944 verhaftet und nach seiner Inhaftierung im Gefängnis Weteringschans in Overveen in den Dünen hingerichtet.
Bericht des Höheren SS und Polizeiführers ‘Nordwest’: „Das Polizeistandgericht hat die folgenden Niederländer zum Tode verurteilt: Den Fabrikarbeiter Albert Reulen aus Roermond und den Schweißer Jacobus Frenken aus Maasniel. Die Verurteilten hatten als Mitglieder einer Terroristengruppe an den bewaffneten Raubüberfällen auf das Rathaus in Haelen am 13. Februar 1944, das Rathaus in Venhuizen am 18. März 1944 und das Rathaus in Heiloo am 12. Mai 1944 teilgenommen. Dabei wurden Lebensmittelgutscheine, Geld, Formulare für Personalausweise und andere Dinge in recht großer Zahl gestohlen. Bei dem Überfall auf das Rathaus in Venhuizen schoss einer der Täter auf den sich wehrenden Polizeibeamten. Damit machen sich die Verurteilten der Beteiligung an einer geheimen Organisation, der fortgesetzten Sabotage und des unerlaubten Besitzes von Schusswaffen schuldig.“
Kruis van Verdienste (Niederländisches Verdienstkreuz).
Quellen:
WO2 Biografieën Netwerk Oorlogsbronnen
Gevallenen Roermond – Achtergrond verhalen.
Aufgeführt auf dem Oorlogsmonument (Kriegsdenkmal) Roermond.
Wand: rechts, Zeile 10-01
Rooyackers /Rooijackers,
Wim A.
∗ 1918-03-13
Heerlen
† 1944-09-05
Vught
Heerlen - früher Widerstand - K.P. - Presse - Polizei - Wilhelmus Antonius (Wim) Rooijackers war Handelskorrespondent und Mitglied der Grubenpolizei. Schon in den ersten Kriegsjahren kümmerte er sich um Kriegsgefangene, die aus Deutschland geflohen waren. (Cammaert III, S. 217) und war an einem gescheiterten Attentatsversuch beteiligt (Cammaert IV, S. 286). Er war auch in der Gruppe aktiv, die die illegale Zeitschrift Het Parool in Südlimburg vertrieb. (Cammaert XI, S. 1050) Er wurde zusammen mit der Hebamme A.M. Bensen-Offermans verhaftet, die bei der Razzia im Maastrichter Gefängnis befreit wurde.
Aber Wim Rooijackers war einer von vielen, die am Dolle Dinsdag in Vught hingerichtet wurden.
Wand: links, Zeile 17-03
Sambeek, van
Cornelis
Kees van Maas en Waal
∗ 1921-11-03
Nijmegen
† 1945-04-04
Gemen
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - NL Soldat - L.O. - K.P. - Der Außenrand von Limburg - Kees war in Nijmegen zur Schule gegangen und hatte dort Kontakte zu Widerstandsleuten. Im Gebiet der Flüsse Maas und Waal, westlich von Nijmegen, gab es lokale und individuelle Widerstandsaktivitäten. Aber der Beitritt zu einer nationalen Organisation stand weiterhin aus. Im Januar 1944 wurde Van Sambeek mit der Organisation eines neuen Distriktes betraut und wurde somit Distriktsleiter der LO-KP von „Maas en Waal“.
Als solcher nahm er an einem Treffen der LO-Spitze der Region Limburg teil. Dieses wurde aber verraten. Fast alle Teilnehmer wurden verhaftet und die meisten von ihnen starben in deutschen Konzentrationslagern. Kees konnte gerade eben entkommen. Siehe die Razzia von Weert, Link weiter unten.
Während des Herannahens der Alliierten wurden die LO/KP, die OD und die RVV unter dem Namen Binnenlandse Strijdkrachten (Inlandsstreitkräfte) zusammengelegt. Das hat aber kaum funktioniert. Im September bekamen die bewaffneten Teile des Widerstands die Möglichkeit, sich den Stoottroepen (wörtlich: Stoßtruppen) anzuschließen. Auch Kees wurde dort Mitglied, und zwar im Kommando Noord-Brabant. Die Stoottroepen, die zunächst unter dem Kommando des niederländischen „Militair Gezag“ (Militärbehörde) standen, kamen nach der Befreiung der südlichen Provinzen unter das Kommando der Alliierten. Das Kommando Brabant stand unter englischem Befehl, das Kommando Limburg unter dem der US-Armee. Dies bedeutete eine erhebliche Verbesserung der Bewaffnung und der sonstigen Ausrüstung. In der Anfangszeit des Regiments kannten die Führer keine Dienstgrade. Diese Personen waren aufgrund ihrer Kompetenzen während der Besatzungszeit zu Führungskräften geworden.
Während eines Einsatzes bei den alliierten Streitkräften kam Kees bei einem Motorradunfall ums Leben.


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.03-16
Schaik, van
Jan H.
∗ 1922-04-10
Utrecht
† 1944-07-09
Boven-Leeuwen
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - L.O. - K.P. - Student*in - Der Außenrand von Limburg - Student (Oorlogsgravenstichting.nl [5]) und Maschinenschlosser (Ehrenliste der Gefallenen [1]). Starb in der Nacht vom 8. auf den 9. Juli 1944 in einem Feuergefecht mit Landwächtern [7] bei Leeuwen [4]. In einem Leserbrief an das Veluwsch Dagblad [2] berichteten Widerstandskameraden, dass Van Schaik und Knottenbelt um 1.15 Uhr für das Vaterland gefallen seien. Sie gehörten der LO und der KP des Distrikts Maas und Waal an. Jan ist auf dem nationalen Ehrenfeld in Loenen [3] begraben. Ein ausführlicherer Bericht über diese tödliche Begegnung mit den Landwächtern [7] finden Sie unter Traces of War [6]. Hier ein Zitat:

In der Nacht vom 8. auf den 9. Juli 1944 begaben sich als Polizisten verkleidete Widerstandsleute aus Wamel nach Boven-Leeuwen, um einen Kontrolleur der Lebensmittelversorgungsbehörde zu überfallen. Er wurde verdächtigt, Mehl für seinen eigenen Gebrauch zu unterschlagen. Unterwegs stieß die Gruppe von Widerstandskämpfern jedoch auf eine Patrouille der Landwacht, die sofort das Feuer eröffnete. Van Schaik, der nur mit einem Dolch bewaffnet war, und Frans Knottenbelt wurden tödlich getroffen.

  1. Erelijst van Gevallenen 1940-1945 van de Staten-Generaal (Roll of Honour 1940-1945 of the Dutch Parliament)
  2. Jos Elemans, Jo de Leeuw, In Memoriam Jan Hendrik van Schaik, ingezonden stuk Veluwsch Dagblad, 8 maart 1945, bron site delpher.nl
  3. Nationaal Ereveld Loenen graf A 935
  4. Boven-Leeuwen Open Street Map
  5. https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/135249/jan-hendrik-van-schaik
  6. https://www.wo2slachtoffers.nl/bio/61474/Schaik-van-Jan-Hendrik.htm
  7. Wikipedia NL: Nederlandse Landwacht
  8. Digital Monument

  9. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.
Schiphorst,
Tom
∗ 1923-01-01
Heerlen
† 1945-03-09
Mauthausen
Heerlen - Nijmegen - L.O. - K.P. - Presse - Student*in - Schüler an der MTS (technische Sekundarschule), wohnhaft in Nijmegen. Er kümmerte sich um Untergetauchte und verteilte illegale Zeitschriften. Er versteckte auch einen amerikanischen Piloten. Gehörte zur LO-Maas en Waal. Am 1. August 1944 wurde er verhaftet und am 9. März 1945 starb er im KZ Mauthausen.
Wand: links, Zeile 18-01
Schortinghuis,
Jacobus Reinder
Bob (van de recherche)
∗ 1923-02-14
Delfzijl
† 1945-04-25
Hedel
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Nijmegen - NL Soldat - K.P. - Student*in - Der Außenrand von Limburg - Koos Schortinghuis war Mitglied der Knokploeg (bewaffnete Gruppe) von Nimwegen [1] und konnte als solcher nach der Befreiung von Nimwegen der niederländischen Armee beitreten. Er starb als Mitglied der Prinses Irene Brigade [2][7]. Rang: Soldat OVW (Oorlogsvrijwilliger = Kriegsfreiwilliger).
Auf der Website Bevrijding van Nederland - Nijmegenaren in geallieerde dienst (Befreiung der Niederlande - Nimwegener Bürger im Dienst der Alliierten) [3] lesen wir:

1940-1945 : Koos Schortinghuis gehörte zum Knokploeg Nijmegen unter der Leitung von Theo Dobbe. Nach der Befreiung des südlichen Teils der Niederlande schloss er sich als Freiwilliger der Königlich Niederländischen Brigade Prinzessin Irene an. Als Stoßtruppler wurde er im April bei Hedel (Noord-Brabant) getötet. Am Abend des 25. April fuhr ein Brenguncarrier (Schützenpanzer [4]) auf eine Mine, die von den Deutschen mitten im Dorf Hedel an der Uithovensestraat gelegt worden war. Das vier Tonnen schwere Raupenfahrzeug kippte um. Der Schütze Schortinghuis landete halb darunter und war auf der Stelle tot. Die anderen drei Insassen wurden verwundet. Am 22. April hatte Montgomery ein allgemeines Angriffsverbot erlassen, um die von Seyss-Inquart genehmigten Lebensmitteltransporte in die Randstad (der dicht bevölkrte un noch nicht befreite Westen der Niederlande) nicht zu gefährden. Dennoch ging der Kampf um Hedel weiter, bei dem Schortinghuis eines der Opfer war.

Viele Einzelheiten über ihn finden Sie in den Groninger Archieven, Systeemkaarten van verzetsbetrokkenen (OVCG) Systemkarten von Widerstandskämpfern. [5]

  1. Het Grote Gebod, dl.1, Kampen 1951, p. 590
  2. Prinses Irene Brigade
  3. Bevrijding van Nederland - Nijmegenaren in geallieerde dienst
  4. Wikipedia Universal Carrier (Bren Gun Carrier)
  5. 2183 Systeemkaarten van verzetsbetrokkenen (OVCG) (Groninger Archieven), → Schortinghuis, Jacobus Reinder
  6. https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/137458/jacobus-reinder-schortinghuis
  7. Wikipedia NL: Prinses Irene Brigade
  8. Digital Monument

  9. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.
Spillenaar Bilgen,
Marinus
∗ 1892-10-25
Salatiga, NOI
† 1944-09-04
Vught
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Nijmegen - L.O. - K.P. - Presse - Der Außenrand von Limburg - Der Apothekersohn Marinus Spillenaar Bilgen lieferte als Direktor der Papierfabrik Gelderland in Nijmegen große Mengen Papier an Untergrundzeitungen wie Trouw [2][5] und sammelte Geld für die NSF (Nationaal Steun Fonds, Nationaler Unterstützungskasse [1], finanzierte den Widerstand). Er war auch Mitglied der Knokploeg (Kampfgruppe). Er hat in Delft Maschinenbau studiert, wo das später prominente NSB-Mitglied Meinoud Rost van Tonningen sein Ruderkamerad war. Er wurde am 7. August 1944 im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für Trouw verhaftet und wurde am 4. September 1944 im KZ Herzogenbusch hingerichtet. (Artikel Peter Bak, Zeitung Trouw vom 4. Mai 2020 [2])

  1. Nationaal Steun Fonds
  2. Peter Bak: Dit zijn de 196 doden van trouw. Zij die stierven voor de krant
  3. https://oorlogsgravenstichting.nl/persoon/146052/marinus-spillenaar-bilgen
  4. https://www.oorlogsdodennijmegen.nl/persoon/spillenaar%20bilgen/5dd65193-e52c-448e-a860-07941a58ff5d
  5. Wikipedia NL: Trouw (verzetsblad)
  6. Digital Monument

  7. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.
Ummels,
Anton Hubert
∗ 1894-07-15
Amby
† 1944-08-30
Belfeld
Beesel - Reuver - L.O. - K.P. - Polizei - Antonius Hubertus Ummels hatte bei der Polizei den Dienstgrad Opperwachtmeester, der im allgemeinen mit der Funktion von Dienststellenleiter verbunden war. Er gehörte der LO in Reuver an, außerdem ihre Kampfgruppe KP.
Bei Cammaert (Kapitel VIb, S. 589) heißt es: „Ein Lastwagenfahrer, der die Verhaftung von Pereira durch A.K.D.-Männer aus der Ferne beobachtet hatte, eilte nach Reuver und informierte Verstappen und den Polizeichef A.H. Ummels. Beide gingen zu Pereiras Tauchadresse. In der Nähe des Bauernhofs der Familie Janssen, Pereiras Gastgeber, kam es zu einer Schießerei zwischen dem A.K.D.-Mann Sabbé, der draußen Wache stand, und Verstappen. Letzterer wurde an der Stirn und in der Brust tödlich getroffen. Ummels, der wenig später eintraf, wurde festgenommen. Die Leichen von Ummels, Pereira und Verstappen wurden in eine Kaserne in Blerick gebracht. … Ummels und Pereira wurden von Nitsch und Conrad auf Befehl von Ströbel von der Maastrichter Sicherheitspolizei auf der Bahnstrecke zwischen Belfeld und Reuver erschossen.“
Totenzettel
Mehr über den sehr gewalttätigen Arbeitskontrolldienst AKD, siehe oberhalb der Liste der gefallenen Widerstandskämpfer in Venlo, wo sie stationiert waren.
Wand: links, Zeile 03-02
Verstappen,
Bernardus Petrus Lambertus
∗ 1914-04-23
Reuver
† 1944-08-30
Belfeld
Beesel - K.P. - Im Frühjahr 1944 hatte Ben Verstappen, 30 Jahre alt, Kaufmann, wohnhaft am Keulscheweg 597 in Reuver, eine K.P. (Kampfgruppe) gegründet, die der übergeordneten K.P.-Noord-Limburg unter der Leitung von H.J.H. Bouten aus Velden angeschlossen war. Neben Verstappen gehörten dazu Anton Hubert Ummels, J.H. Goossens, G. Janssen, M.J. Pereira, ein Untertaucher aus Den Haag, A.M. Roelofs und B. Hegger. Ein Luftschutzkeller am Patersweg in Belfeld, der lange Zeit als Durchgangsstation für entflohene alliierte Kriegsgefangene gedient hatte, wurde als Versammlungsort genutzt. (Cammaert VIb S. 588).
Ben Verstappen wurde am Patersweg in Belfeld erschossen (Standesamt Belfeld, Urkunde 15/1944). Mehr dazu unter Anton Hubert Ummels.
Mehr in unserer Geschichte Widerstand in Valkenburg
Wand: links, Zeile 03-03
Vries, de
Douwe
Hans
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Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - L.O. - K.P. - Der Außenrand von Limburg - LO en KP. Na de bevrijding overleden mede ten gevolge van zijn verzetswerk.
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.03-12