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Limburg 1940-1945,
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Alle Gefallenen des Limburger Widerstandes
Cammaert schrieb: Neeritter, Geistlicher. Pater Van Gestel wurde schon in einem frühen Stadium in dle Hilfe an französischprachige Kriegsgefangene einbezogen und stellte einige wichtige Verbindungen her. Er trat als Kurier zwischen Bischof J.H.G. Lemmens und dem belgische Kardinal J.E. van Roey. [1.1] auf.
Joseph Ernest Van Roey war während des Krieges Erzbischof von Mechelen, Kardinal und Metropolit von Belgien. Er setzte sich unter anderem kraftvoll gegen die Entführung von Arbeitern nach Deutschland ein. In einem Hirtenschreiben lehnte er die Attentate des Widerstandes ab weil diese deutsche Represalien nach sich zogen- Eine Motivierung die den Behörden absolut nicht gefiel. [2.1]
Vor dem Krieg dachte er noch, mit den Rexisten zusammen arbeiten zu können, aber diese Illusion gab er während der Besatzung schon bald auf. [2.2]
Jacques van Gestel leistete am 28. August 1927 sein Gelübde im Orden der Kreuzherren [3], zum Priester geweiht am 15. Juli 1932, wohnte von 1933 bis 1945 im Kloster der Kreuzherren in Neeritter (Niederlande), weniger als 1 Kilometer von der belgischen Grenze bei Kessenich. Er war im Widerstand aktiv und unterstützte insbesondere Widerstandsleute die die niederländisch-belgische Grenze überqueren mussten. [4]
Pater Van Gestel O.S.Cr. aus dem Kloster der Kreuzherren in Neeritter hat selbst beschrieben, wie er am 28. November 1940 zufällig auf dem Fahrrad im Dunkeln von getürmten französischen Kriegsgefangenen angehalten wurde, die ihn nach dem Weg zum Zonnehoeve (Sonnenhof) von Renier van de Vin fragten.
Das Kloster der Kreuzherren entwickelte sich zu einem festen Durchgangshaus, um so mehr weil manche Patres ausgezeichnet Französisch sprachen.
… Ab 1943 konnten auch alliierte Flieger via diese Route (Linie Zéro) wieder nach Hause. [1.2]
Fußnoten