Leendert L. Sluijmers<!-- Sluymers -->
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Leendert L. Sluijmers steht im Widerstandsdenkmal der Provinz Limburg auf der
linken Wand, Zeile 19 #01

Limburg 1940-1945,
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Leendert L. Sluijmers


 03-01-1922 Heerlen      03-03-1945 Hamburg-Neuengamme (23)
- Untergetauchte - Zwangsarbeit - Heerlen -

    Leendert Sluijmers war Automechaniker [1#3][1#8] und Autoschweißer [1#5]. Er wurde am 25. Juli 1944 verhaftet wegen sich Drückens vor der Zwangsarbeit (beschönigend Arbeitseinsatz genannt, meist in der deutschen Industrie). [2]
    Der Polizeipräsident von Heerlen schrieb am 11. März 1953 an den Bürgermeister:
    In Beantwortung des Schreibens der Oorlogsgravenstichting (Kriegsgräberstiftung) vom 5. dieses Monats, das mir durch Ihr Schreiben vom 6. dieses Monats von der 4. Abteilung zur Berichterstattung übermittelt wurde, beehre ich mich, Ihnen mitzuteilen, dass Leendert Sluijmers, geboren am 3. Januar 1922 in Heerlen, unverheirateter Automechaniker, seinerzeit hier wohnhaft im Haus seiner Eltern, Lijsterstraat Nr. 5, im Jahre 1942 über das regionale Arbeitsamt Heerlen zur Arbeit in Deutschland gezwungen wurde. Nachdem er dort zwei Tage in einem Bergwerk gearbeitet hatte, floh er und tauchte in dieser Stadt unter. Etwa im Juli 1944 wurde er hier von Mitarbeitern des Arbeitseinsatzes [2] verhaftet und im Polizeipräsidium in Heerlen inhaftiert, woraufhin er über Ommen nach Neuengamme (Deutschland) überführt wurde. [1#8]
    Dies geschah über das Polizeiliche Durchgangslager Amersfoort: Zwischen dem 26. August 1944 und dem 8. September 1944 war Leendert Sluijmers im Lager Amersfoort inhaftiert. [8]
    Im Achiv der OGS lesen wir: Um den 6. September 1944 von Amerfoort nach Neuengamme. [1#5]
    Laut dem Digitaal Monument Neuengamme [3] geschah dies am 10. September 1944 im Lager Hamburg-Hammerbrook, Spaldingstraße 156/158, einem Außenlager von Neuengamme. [4]
    Beim Digitaal Monument wird sein Name übrigens mit Sluymers geschrieben. Aber die Familie schreibt auf dem Totenzettel (Im-Memoriam-Karte) Sluijmers. [7]
    Am 12.9.1945 erhielten seine Eltern, die immer noch an der oben genannten Adresse wohnen, eine Nachricht von der Abteilung Maastricht und Umgebung des Niederländischen Roten Kreuzes, dass ihr Sohn am 3.3.1945 in Neuengamme gestorben sei.
    Die Eltern erklärten, sie würden es nicht begrüßen, wenn die sterblichen Überreste ihres Sohnes hierher gebracht würden, da sie nicht davon überzeugt seien, dass man tatsächlich die sterblichen Überreste ihres Sohnes hierher bringen würde.
    Sie würden es lieber sehen, wenn ihr Junge weiterhin dort ruhen würde, wo er derzeit begraben ist.
    S.
     [1#8]
    Er liegt auf dem niederländischen Ehrenfeld des Friedhofs Hamburg-Ohlsdorf, Grab BP-73L2. [6][7]
    Im erhaltenen Totenbuch von Neuengamme [5] (der Registrierung verstorbener Häftlinge, von einem Häftling gerettet) sind mehrere Krankheiten aufgeführt, an denen Häftlinge starben: Enteritis, Tuberkulose, Ruhr, Herzversagen usw. Das ist Verschleierung. Die eigentliche Todesursache waren fast immer die miserablen Bedingungen im Lager. Außerdem sind die Daten völlig unzuverlässig. Oft wurde bei der Registrierung nur irgendetwas geschrieben. (Quelle: Judith Schuyf, Nederlanders in Neuengamme: de ervaringen van ruim 5500 Nederlanders in een Duits concentratiekamp 1940-1945 (Niederländer in Neuengamme: die Erfahrungen von über 5500 Niederländern in einem deutschen Konzentrationslager 1940-1945) ISBN: 9789059940512, zitiert auf monument.vriendenkringneuengamme.nl. [3]

    Fußnoten

    1. Archief Oorlogsgravenstichting (@ Nationaal archief),
      Dossier Leendert Sluijmers • #3#5#8
    2. Arbeitseinsatz, Wikipedia • NederlandsDeutschEnglishFrançaisPortuguês
    3. Digitaal Monument Neuengamme
    4. .kz-gedenkstaette-neuengamme.de, Hamburg-Hammerbrook (Spaldingstraße) • DeutschEnglishFrançais
    5. Totenbuch Neuengamme • DeutschEnglishFrançais
    6. 1. Nederlands Ereveld Hamburg
      2. OpenStreetMap Friedhof Ohlsdorf Fuhlsbüttler Straße
      3. https://www.friedhof-hamburg.de/
    7. Oorlogsgravenstichting.nl
    8. https://www.oorlogsbronnen.nl/tijdlijn/Leendert-Sluijmers/02/142240