Jan de Koning (Johannes Hendrikus)
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Johannes Hendrikus de Koning ist (noch?) nicht an den Wänden der Gedächtnisapelle aufgelistet
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Kriegsdenkmal in Aachen-Eilendorf

Limburg 1940-1945,
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Jan de Koning
(Johannes Hendrikus)


 27-10-1901 Utrecht      12-02-1971 Heerlen (69)
- Polizei - Früher Widerstand - Untergetauchtenhilfe L.O. - Ordedienst (O.D.) - Hilfe an Juden - Pilotenhelfer - Überlebenden - Heerlen -

    Geburts- und Todesdaten von Jan de Koning stammen von genealogieonline.nl [1].
    Sein Rufname kennen wir aus ouweleem.nl [2]
    Das Foto rechts stammt aus seiner persönlichen Akte auf rijckheyt.nl. [3]

    Cammaert schreibt kurz über ihn: Heerlen, Polizist. Pionier des Widerstands. War mit der O.D. verbunden. Auch half den ersten (jüdischen) Menschen im Versteck und alliierten Flüchtlinge. [4.1]
    Kurz nach der deutschen Invasion hatten der Polizist Charles Bongaerts und sein Kollege, Detective J.H. de Koning, eine beträchtliche Menge an Polizeiwaffen und Munition verschwinden lassen. [4.2]
    In Heerlen und Umgebung kümmerten sich Kommunisten, Sozialisten, protestantische Christen und Angestellte der O.D. und der Gruppe Bongaerts bereits um Menschen im Versteck, als es keine Frage von Struktur und Koordinierung gab. Diese waren hauptsächlich Juden, Kommunisten und Linkssozialisten. Sie haben am meisten unter den deutschen Maßnahmen in den Jahren 1941 und 1942 gelitten. Mitte Mai 1942 schlossen sich ihnen Berufsoffiziere der niederländischen Armee an. Hilfskräfte wie der Pfarrvikar J.W. Berix und der Polizist J.H. de Koning gelang es, genügend Gastfamilien zu finden, aber die Schwierigkeiten mit der Nahrungsmittelversorgung drohten bald den Initiatoren zu überkommen. [4.3]
    1941 arbeitete der Geschäftsreisende Van Mansum als Vertreter eines Chemieunternehmens in Rotterdam und ab 1943 für einen Importeur von Büromaschinen in Den Haag. Dies erlaubte ihm, ungehindert zu reisen. Er war Mitglied der orthodox-reformierten Kirche in Maastricht und überzeugter Antinationalsozialist. 1943 erhielt Van Mansum Lebensmittelkarten vom Heerlener Polizeibeamten J.H. de Koning und dem Kaplan L.J. Roumen, einem Maastrichter L.O.-Mitglied. [4.4]

    Jan de Koning war Mitglied des Distriktrats der L.O. in Heerlen, zusammen mit Distriktleiter Giel Berix, seinem Sekretär Jan Cornips, Vikar „Jantje“ Keulen und den OD-Leuten Quint und De Koning. [4.3]
    Nach dem Krieg arbeitete er bei der Verkehrspolizei. Er unterrichtete Verkehr in Schulen und nahm Verkehrsprüfungen ab. [3]

    Als Adjutant der kommunalen Polizei von Heerlen erhielt er 1955 den Orden Ritter des Ordens von Oranien-Nassau in Gold. [1]
    Am 1. Januar 1957 ging er in den Ruhestand, ohne allerdings inaktiv zu werden: Er wurde Leiter des Selbstschutzes in der A-Zone Oude Mijnstreek des Zivilschutzes. [3]

    Fußnoten

    1. genealogieonline.nl Johannes Hendrikus de Koning
    2. ouweleem.nl, oorlog Heerlense verhalen
    3. rijckheyt.nl Johannes Hendrikus de Koning
    4. Cammaert, A. P. M. (1994). Het verborgen front: Geschiedenis van de georganiseerde illegaliteit in de provincie Limburg tijdens de Tweede Wereldoorlog, Rijksuniversiteit Groningen.
      1. Hoofdstuk 0, pp.18ff: Introductie van vaak genoemde personen
      2. Hoofdstuk 8 – De Ordedienst, p.241
      3. Hoofdstuk 6 – De Landelijke Organisatie voor hulp aan onderduikers, pp. 654-657
      4. Hoofdstuk 5 – Hulpverlening aan joden, p.403